Attentat in Wien

Bestürzte internationale Reaktionen nach Terror-Anschlag: „Wir stehen fest an der Seite Österreichs“

Österreich Polizei
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Ein Anschlag in erschütterte am Montagabend die Donaumetropole.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Österreich nach dem Terroranschlag von Wien die Solidarität Deutschlands bezeugt. Auch US-Präsident Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden drückten wie viele andere Politiker ihre Anteilnahme aus. Die wichtigsten Reaktionen aus Deutschland und der Welt:

Kanzlerin Merkel (CDU): „Wir Deutsche stehen in Anteilnahme und Solidarität an der Seite unserer österreichischen Freunde. Der islamistische Terror ist unser gemeinsamer Feind. Der Kampf gegen diese Mörder und ihre Anstifter ist unser gemeinsamer Kampf.“

Außenminister Heiko Maas (SPD) will Hass keine Chance geben: „Wir dürfen nicht dem Hass weichen, der unsere Gesellschaften spalten soll.» Die Gedanken seien bei den Verletzten und Opfern.

US-Präsident Trump: „Nach einem weiteren abscheulichen Terrorakt in Europa sind unsere Gebete bei den Menschen in Wien.“ Diese bösartigen Angriffe auf unschuldige Menschen müssten aufhören. Die USA stünden an der Seite Österreichs, Frankreichs und ganz Europas im Kampf gegen Terroristen, einschließlich radikal-islamische Terroristen.

US-Präsidentschaftskandidat Biden und seine Frau Jill beteten nach dem schrecklichen Terrorangriff in Wien für die Opfer und deren Familien. „Wir müssen alle vereint gegen Hass und Gewalt eintreten.“

Israels Präsident Reuven Rivlin: „Unsere Gedanken und Gebete sind mit den Österreichern, während wir die verabscheuungswürdige Terrorattacke aus der vergangenen Nacht in Wien mit Sorge verfolgen.“

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron solidarisiert sich nach den Anschlägen der vergangenen Woche in seinem Land mit Österrreich: „Nach Frankreich ist es ein befreundetes Land, das angegriffen wird. Dies ist unser Europa. Unsere Feinde müssen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Wir werden nichts nachgeben.“

Der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Markus Söder zeigt sich betroffen: „Wir sind schockiert und entsetzt über den brutalen Anschlag in Wien. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Opfern, Verletzten und ihren Angehörigen. Wir stehen fest an der Seite Österreichs.“

SPD-Vorsitzende Saskia Esken positioniert sich klar gegen Islamismus: „Islamismus ist keine Herkunft und keine Religion. Er ist eine feige und menschenfeindliche Ideologie, die wir als Bedrohung von Frieden und Zusammenhalt mit allen Mitteln bekämpfen müssen.“

Grünen-Chef Robert Habeck will eine Spaltung der Gesellschaft verhindern: „Diese Anschläge erschüttern uns bis ins Mark. Sie zielen darauf, unsere vielfältige Gesellschaft durch Angst, Hass und Misstrauen zu spalten. Das dürfen wir nicht zulassen.“

AfD-Chef Jörg Meuthen dagegen fordert ein schnelles und konsequentes Handeln: „Gehandelt werden muss nun schnell. Das Letzte, was passieren darf, ist ein Gewöhnungseffekt an diese Taten nach dem Motto: `Da kann man eh nichts machen, nun sind die Islamisten eben da.`“ „Gegen diese Leute ist endlich mit unerschütterlicher Konsequenz vorzugehen!“

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD): „Unsere Gedanken gelten den Familien der Toten. Den Verletzten wünsche ich schnelle und vollständige Genesung. Wir sichern Österreich jegliche Unterstützung in den Ermittlungen zu. Unsere Ermittlungsbehörden arbeiten sehr eng zusammen.“

Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zeigt sich erschüttert: „Der Terroranschlag von Wien erschüttert uns zutiefst. Es ist einer von Vielen in jüngerer Zeit. Wir müssen deshalb viel mehr tun, um unsere jüdischen Mitbürger und andere Unschuldige bestmöglich zu schützen. Ihr Vertrauen in unser Land darf niemals enttäuscht werden!“

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch: „Um gegen die Radikalisierung in unserer Mitte vorzugehen, muss jetzt etwas geschehen. Freiheit braucht Sicherheit.“

fgr/dpa

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