Anschlag neben Schiiten-Schrein: Acht Tote

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Bombenanschlag im Irak

Hilla - Nach dem Rückzug der US-Truppen aus den Städten hat die Gewalt im Irak wieder zugenommen. Am Donnerstagabend sind drei Sprengsätze explodiert - mit verheerenden Folgen.

Im Irak sind durch ein Bombenattentat neben einem Heiligtum der Schiiten acht Menschen ums Leben gekommen. Ärzte und Angehörige der Sicherheitskräfte berichteten am Freitag, 57 weitere Menschen seien verletzt worden, als am Donnerstagabend drei Sprengsätze neben einem Schrein nahe der Ortschaft Al-Mussajib im Süden von Bagdad explodierten. Ab Abend war zunächst von drei Toten die Rede gewesen.

Die Gewalt im Irak hat in den vergangenen zwei Monaten wieder zugenommen - nachdem die US-Truppen sich aus den Städten des Landes zurückgezogen hatten. Die meisten Opfer der jüngsten Terroranschläge waren schiitische Muslime. Die Schiiten sind im Irak die größte Religionsgemeinschaft. Ein Zivilist starb am Freitag in Al-Sajdijja im Süden von Bagdad, als eine an seinem Auto befestigte Magnetbombe detonierte, meldeten irakische Medien.

Unweit der nördlichen Stadt Kirkuk habe die Polizei die Leiche eines jungen Mannes gefunden, der erschossen worden war. In Kirkuk tobt seit Jahren ein Machtkampf zwischen Arabern, Kurden und Turkmenen. Die kurdische Nachrichtenagentur Peyamner meldete, die arabischen Mitgliedern des Provinzrates hätten einen Vorschlag abgelehnt, wonach in der Stadt künftig irakische Soldaten gemeinsam mit US-Soldaten und kurdischen Milizionären für Sicherheit sorgen sollten.

dpa

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