Japan will Opfer in die Sperrzone lassen

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Tokio - Rund einen Monat nach Ausbruch der Atomkatastrophe in Japan überlegt die Regierung, die geflohenen Menschen kurze Zeit in die Sperrzone zu lassen.

Das sagte ein Regierungssprecher. Die Regierung und Atomexperten prüften derzeit, wie die Sicherheit zu gewährleisten sei, damit die Menschen an ihren früheren Wohnorten schnell noch Wertgegenstände und andere Dinge herausholen können. Die Regierung hat im Umkreis von 20 Kilometern um das havarierte Kernkraftwerk eine Evakuierungszone eingerichtet.

Atombetreiber füllt weiter Stickstoff in Reaktor

Die Arbeiter im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima in Japan haben weiter Stickstoff in das Reaktorgehäuse von Kraftwerksblock 1 gefüllt.

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Damit wollen sie verhindern, dass es in den zerstörten Reaktorgebäuden erneut zu Wasserstoff-Explosionen wie kurz nach der Havarie kommt. Die Arbeiten waren in der Nacht gestartet worden und sollen auch in die kommenden Tagen fortgesetzt werden, wie der Energiekonzern Tepco mitteilte. Auch in den Reaktorblöcken 2 und 3 werde Stickstoff eingefüllt. Eine unmittelbare Explosionsgefahr besteht nach Ansicht der Atomsicherheitsbehörde NISA nicht.

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dpa

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