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Hintergründe noch unklar

Knapp zwei Wochen nach Tauch-Tragödie: Zwei verletzte Taucher am Attersee gefunden

Erst vor wenigen Wochen verstarb Ende August eine Taucherin aus dem Landkreis Altötting am Attersee in Oberösterreich. Nun wurden am Freitag (2. September) zwei verletzte Taucher an einem Parkplatz unweit des Sees gefunden.

Bezirk Vöcklabruck (Österreich) – Es war ein unglaubliches Drama, das sich am 21. August am Attersee in Oberösterreich abspielte: Eine dreiköpfige Gruppe war beim Tauchen am Attersee, als eine 54 Jahre alte Frau aus Haiming im Landkreis Altötting auf tragische Art und Weise verstarb.

Nun gab es erneut einen Einsatz der Rettungskräfte am Attersee. Wie die zuständige Landespolizeidirektion (LPD) Oberösterreich berichtet, wurden am späten Freitagnachmittag (2. September) gegen 17.15 Uhr zwei verletzte Taucher auf einem Parkplatz unweit des Sees gefunden.

Spaziergänger finden Verletzte auf Parkplatz

Zwei Passanten hätten demnach die beiden Personen auf dem Boden liegend entdeckt und umgehend die Rettungskette in Gang gesetzt. „Beide waren ansprechbar, unbestimmten Grades verletzt und wurden nach der notärztlichen Versorgung mit zwei Rettungshubschraubern in die Druckkammer des Universitätsklinikums Graz eingeliefert“, so die Polizei.

Ersten Ermittlungen zufolge dürften der 48-Jährige aus Wien sowie seine 26-jährige Begleitung aus dem Bezirk Baden am Tauchplatz „Ofen“ einen Notaufstieg aus einer Tiefe von etwa 40 bis 50 Metern durchgeführt haben. Weshalb die beiden Wassersportler sich für den Notaufstieg entschieden ist derzeit noch unklar.

Frau aus Haiming starb damals wohl nicht an Folgen eines Tauchunfalls

Im Fall der Ende August verstorbenen Taucherin aus dem Landkreis Altötting hatte die Staatsanwaltschaft Wels damals eine Obduktion angeordnet. „Das vorläufige Obduktionsergebnis ergab Hinweise auf ein kardiologisches Problem, welches anhand der noch durchzuführenden histologischen Laboruntersuchungen abgeklärt werden wird“, so Staatsanwalt Christoph Weber.

Auch eine chemisch-toxikologische Untersuchung werde noch durchgeführt. „Jedenfalls ließen sich keinerlei Anzeichen finden, die auf einen eindeutigen Tauchunfall hinweisen, wie zum Beispiels Ertrinkungszeichen oder Dekompressionsverletzungen“, so Weber. Die weiteren Untersuchungen werden noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

aic

Rubriklistenbild: © Lisa Ducret / dpa

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