Auch Pilze in Fukushima verstrahlt

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Tokio - In der japanischen Unglücksprovinz Fukushima sind nun auch in Shiitake-Pilzen radioaktive Substanzen gefunden worden.

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Wie japanische Medien berichteten, wurde in Pilzen Jod-131 gefunden, dessen Konzentration um das 1,55-Fache über dem gesetzlichen Grenzwert liegt. Bei Cäsium war es das 1,78-Fache. Die Provinzregierung wies 23 Pilzbauern in der Stadt an, keine der Pilze mehr auszuliefern. In der Provinz Fukushima liegt das zerstörte Kernkraftwerk, aus dem weiter Radioaktivität ausströmt.

Tepco kämpft weiter gegen radioaktives Leck

Aus dem havarierten Atomkraftwerk in Fukushima gelangt auch weiter Radioaktivität in die Umwelt. Versuche, den Abfluss verseuchten Wassers durch einen Riss ins Meer mit Hilfe chemischer Bindemittel zu stoppen, sind bislang erfolglos. Der Betreiber Tepco will nun Barrieren errichten, um eine weitere Verseuchung des Meers zu verhindern. Zuvor hatten Arbeiter einen Spalt in einem Kabelschacht des Turbinengebäudes von Reaktor 2 entdeckt. Inzwischen wurde außerhalb der 30-Kilometer-Sicherheitszone um das Kraftwerk Radioaktivität oberhalb der erlaubten Grenzwerte gemessen.

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dpa

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