Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Genderneutralatät

„Ihr spinnt doch“: Muttermilch soll nun „Menschenmilch“ genannt werden

„Muttermilch“ soll auch geschlechtsneutral „Menschenmilch“ oder „Milch des stillenden Elternteils“ genannt werden können.
+
„Muttermilch“ soll auch geschlechtsneutral „Menschenmilch“ oder „Milch des stillenden Elternteils“ genannt werden können.

Ist das notwendig? Krankenhäuser in England wollen genderneutrale Formulierungen einführen. Im Netz wird das hitzig diskutiert. „Muttermilch“ soll auch geschlechtsneutral „Menschenmilch“ oder „Milch des stillenden Elternteils“ genannt werden können.

Geht diese Genderdebatte zu weit? Die Universitätskliniken in Brighton und Sussex haben eine „Gender inclusive Language Policy“ verabschiedet, in der neben der „Sprache der Weiblichkeit“ auch „geschlechtsneutrale Sprache“ verwendet wird, wie das englische Portal metro.co.u berichtet. Um Trans-Menschen nicht auszugrenzen, soll es beispielsweise Alternativen zum Wort „Muttermilch“ geben. So könne man künftig auch „Menschenmilch“ oder „Milch des stillenden Elternteils“ dazu sagen.

Den englischen Kliniken sei es wichtig, Trans-Personen als solche anzuerkennen und zu würdigen (mehr zu Trans-Menschen weiter unten im Text). Die Änderungen sollten „die historische Ausgrenzung von trans- und nicht-binären Menschen auf den Geburtsstationen wiedergutmachen“, heißt es demnach in einer Begründung.

Wenn sich das Klinikpersonal individuell mit cis-Frauen befasse, könne es „Formulierungen verwenden, die für den Einzelnen sinnvoll und angemessen sind“. Die traditionellen Begriffe sollen jedoch beibehalten werden, hieß es weiter.

Hintergrund: Trans Menschen werden bei der Geburt anhand ihrer sichtbaren Geschlechtsmerkmale dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet, merken aber irgendwann, dass diese Zuordnung nicht zutrifft. Schätzungen sagen, dass 1 Person aus 500 Personen trans ist, wenn jemand eine Umfrage an allen Menschen machen würde.

Lesenswert bei nordbuzz.de*: Student der Uni Bremen soll Notenabzug wegen „chauvinistischer Sprache“ bekommen.

*nordbuzz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Kommentare