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Ermittler nehmen zwei Tatverdächtige fest

Horror-Fund in Barcelona: Deutscher zerstückelt – Koffer mit Leichenteilen im Müll entdeckt

Ende November wurden in Barcelona Leichenteile in einem Müllcontainer gefunden. Bei dem mutmaßlich ermordeten 50-jährigen Mann handelt es sich um einen Deutschen. Diese Details zu der schrecklichen Tat sind bislang bekannt:

Barcelona – Eine Woche ist der Horror-Fund vor einem Wohnhaus in der spanischen Hauptstadt Barcelona inzwischen her: Am 29. November entdeckte ein Schrotthändler in einem Müllcontainer einen Koffer mit Teilen einer zerstückelten Leiche. Ersten Ermittlungen der zuständigen Polizei Mossos d‘Esquadra zufolge handelt es sich bei dem mutmaßlich ermordeten Mann um einen 50 Jahre alten Deutschen – die Beamten bestätigten entsprechende Medienberichte vom Montag (5. Dezember) gegenüber der Deutschen Presse Agentur (dpa).

Der Container, in dem der Koffer mit den Leichenteilen gefunden wurde, steht direkt an einer belebten Straße des Nobelviertels Eixample – genau vor dem Gebäude, in dem der 50-Jährige nach Angaben der Hausmeisterin seit vielen Jahren in einer Mietwohnung gelebt hatte.

Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

Knapp eine Woche nach dem schrecklichen Fund konnten die Ermittler nun zwei Tatverdächtige festnehmen: Die beiden Männer seien 31 und 51 Jahre alt, teilte die katalanische Polizei am Montag (5. November) mit. Laut Medienberichten und Aussagen von Nachbarn sollen sie erst seit kurzer Zeit als Untermieter bei dem Deutschen gewohnt haben.

Die beiden mutmaßlichen Täter sollen den Mann aus bislang unbekannten Beweggründen getötet und anschließend den Oberkörper sowie weitere Leichenteile in den Koffer gesteckt und diesen in den Container geworfen haben.

Ein mutmaßlicher Täter in U-Haft

Die Verdächtigen wurden noch am Montag einer Richterin vorgeführt. Diese ordnete Untersuchungshaft für den 51-Jährigen an, wie die katalanische Justiz am Abend mitteilte. Der jüngere Mann sei unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden, hieß es. Ihm sei aber der Reisepass abgenommen worden – er darf demnach Spanien nicht verlassen und muss sich regelmäßig bei den Behörden in Barcelona melden.

Die Hausmeisterin des Gebäudes erzählte der Zeitung „La Vanguardia“ über den mutmaßlich ermordeten Deutschen: „Er war ein sehr diskreter und freundlicher Mann.“ Die Entdeckung der Leiche habe die Bewohner der Straße in große Aufregung und Sorge versetzt, schrieb das Blatt. Nach den Festnahmen herrsche Erleichterung.

aic mit Material der dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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