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Notlandung in Barcelona

Schwangere täuscht Geburt im Flieger vor – 28 Passagiere fliehen

Am Mittwochmorgen (7. Dezember) musste ein Flieger der Fluggesellschaft „Pegasus“ einen außerplanmäßigen Zwischenstopp in Barcelona hinlegen, weshalb Erinnerungen an einen weiteren ähnlichen Vorfall vor gar nicht allzu langer Zeit hochkamen.

Barcelona28 Passagiere eines Flugzeugs auf dem Weg von Marokko in die Türkei sind bei einer unplanmäßigen Zwischenlandung wegen eines vermeintlichen medizinischen Notfalls in Barcelona aus der Maschine geflohen.

Eine angeblich schwangere Frau an Bord habe während des Fluges von Casablanca nach Istanbul geklagt, ihre Fruchtblase sei geplatzt, woraufhin das Flugzeug der türkischen Fluggesellschaft „Pegasus“ in Barcelona gelandet sei, bestätigten Polizeikreise entsprechende Medienberichte.

28 Menschen fliehen aus Maschine

Auf einer Videoaufnahme, die auf Twitter veröffentlicht wurde, war zu sehen, wie die Menschen am frühen Mittwochmorgen (7. Dezember) vom Flugzeug aus zum Abfertigungsgebäude des Flughafens El Prat liefen. Die Passagiere seien geflohen, als die Frau aus dem Flugzeug geholt werden sollte.

Später sei in einem Krankenhaus allerdings festgestellt worden, dass die Frau gelogen hat und nicht kurz davor war, ein Kind zu bekommen, schrieb die Zeitung „La Vanguardia“. Zwar befinde sich die Dame demnach im fünften Monat, aber sei weit davon entfernt gewesen zu gebären.

Inzwischen seien 14 der Geflohenen festgenommen worden. Während acht von ihnen sich demnach freiwillig stellten, leisteten sechs wiederum Widerstand gegen die Beamten. Nach den anderen werde indes gesucht, hieß es weiter aus Polizeikreisen. Des Weiteren werde die Schwangere von den Behörden vernommen, um für Klarheit in den Ermittlungen sorgen zu können.

Erinnerungen kommen hoch

Bereits vor gut einem Jahr hatte es einen ähnlichen Fall in Spanien, aber auf Mallorca gegeben. Damals hatte ein Passagier einen medizinischen Notfall – ebenfalls auf einem Flug von Casablanca nach Istanbul – vorgetäuscht und so eine Zwischenlandung erzwungen (rosenheim24.de berichtete). Damals waren aber „nur“ 21 Passagiere aus der Maschine geflohen.

mck/dpa

Rubriklistenbild: © Frank Sorge/IMAGO

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