Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nach Todesfällen

Bart ab! Rasur-Appell von Feuerwehr-Chefin hat gefruchtet

Das Tragen von Atemschutzmasken und modischen Bärten verträgt sich nicht. Foto: Daniel Karmann
+
Das Tragen von Atemschutzmasken und modischen Bärten verträgt sich nicht. Foto: Daniel Karmann

Bad Hersfeld (dpa) - «Bart ab!» - mit diesem aufsehenerregenden Appell rief eine Feuerwehr-Chefin ihre Kollegen in Hessen auf, regelmäßig zum Rasierer zu greifen. Denn das Tragen von Atemschutzmasken und modischen Bärten verträgt sich nicht. Die Masken müssen nämlich eng anliegen - das ist überlebenswichtig.

Mehr als ein Monat nach dem schlagzeilenträchtigen Aufruf bilanziert Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar aus Bad Hersfeld: «Es hat viel gebracht. Einige Bartträger greifen nun häufiger zum Rasierer. Vor allem haben wir auf das Problem hingewiesen und eine Diskussion angestoßen. Das Thema war einige Zeit in aller Munde und hat der Feuerwehr mehr Vor- als Nachteile gebracht.»

Der Sprecher des Landesfeuerwehrverbands Hessen, Holger Schönfeld, erklärte: «Die Vorschrift, dass die Träger von Atemschutzgeräten keine Bärte tragen dürfen, dient dem Eigenschutz.» Sonst könnten durchdringende toxische Gase zu Gesundheitsschäden führen oder sogar lebensbedrohlich werden. Dittmar warnt: «Es hat schon Todesfälle wegen undichter Masken bei Bartträgern gegeben.»

Wer bei Übungen der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Bart antritt, muss wieder nach Hause geschickt werden - und kann auch im Ernstfall nicht helfen. Darum ging es Dittmar bei ihrem Rasur-Appell.

Kommentare