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Notfälle

Berliner U-Bahnhof wegen eines Brands geräumt

Feuer in U-Bahnhof
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Ein Absperrband der Berliner Feuerwehr verhindert den Zugang zum U-Bahnhof an der Seestraße, wo am Morgen ein Feuer ausgebrochen war.

Im Berliner Stadtteil Wedding brennt es in einem U-Bahnhof. Brände unter der Erde sind jedes Mal eine Herausforderung für die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte sind mit Spezialtechnik vor Ort.

Berlin - Die Berliner Feuerwehr ist am Morgen zu einem Brand im U-Bahnhof Seestraße ausgerückt. Die Einsatzkräfte seien gegen 06.50 Uhr alarmiert worden, weil es im Bahnhof gebrannt habe, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der U-Bahnhof wurde geräumt, der Zugverkehr auf der Linie 6 ist vorerst unterbrochen. „Der Brand ist weitestgehend gelöscht.“

Drei Personen, die sich im U-Bahnhof befunden hätten, seien vom Rettungsdienst kurz untersucht worden. Sie seien unverletzt. Im Bahnhof selbst hätten Dämmmaterialien auf einer Fläche von zwei bis drei Quadratmetern gebrannt.

Ein Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sagte, es habe eine leichte Flammenentwicklung im Bereich der Stromschiene gegeben, dann habe sich Rauch entwickelt. Der Bahnhof sei evakuiert worden. „Es ist niemand zu Schaden gekommen.“

Der U-Bahnverkehr dort wurde vorerst eingeschränkt. „Wegen eines Feuerwehreinsatzes ist die Linie #U6_BVG zwischen den Bahnhöfen U Kurt-Schumacher-Platz und S+U Wedding unterbrochen“, hieß es in einem Twitterkanal der BVG. Nach Angaben des Unternehmenssprechers wurde ein Ersatzverkehr eingerichtet.

Die Feuerwehr war mit rund 90 Kräften vor Ort. „U-Bahnhof ist ja auch für uns immer eine besondere Herausforderung“, sagte der Feuerwehrsprecher. Sie hätten dafür ein spezielles Konzept. Sie seien etwa mit Spezialtechnik vor Ort, zum Beispiel mit einem großen Lüfter, mit dem man U-Bahnhöfe entrauchen könne. Zur möglichen Brandursache wurden zunächst keine Angaben gemacht. dpa

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