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Altstadt-Bettelverbot: Jetzt trifft's den Europark

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Salzburg - Kaum in Kraft zeigt das Bettelverbot auch schon seine Wirkung: Während es in der Altstadt ruhiger wird, verlagern sich die Bettler Richtung Europark. Dort reagiert man nun.

Seit Dienstag ist das Bettelverbot für weite Teile der Salzburger Altstadt in Kraft: Bei wiederholten Verstößen auf der Staatsbrücke, der Getreide- oder Linzer Gasse werden bis zu 500 Euro fällig. Die Stadt ließ eigens Flugblätter in deutscher und rumänischer Sprache drucken und von Sozialarbeitern verteilen - anscheinend mit Erfolg: Die Bettler in der Altstadt scheinen weniger zu werden, doch die Problematik verlagert sich.

Wie salzburg24.at berichtet tummeln sich seit Mittwoch dagegen mehrere Bettler in den Tiefgaragen des Europarks. Das Problem scheint damit nicht gelöst, sondern nun räumlich verschoben. Da es sich um ein Privatgrundstück handelt, wird die Polizei erst nach Strafanzeigen aktiv werden. Konkret wäre daher nun das Management des Europark gefordert - und das reagierte prompt:

"Wir akzeptieren keine Belästigungen an unseren Kunden. Unser Sicherheitspersonal ist dazu angehalten, Personen, die sich nicht entsprechend verhalten, vom Areal zu verweisen. Wir haben daher das Sicherheitspersonal entsprechend aufgestockt", so das Europark-Management via Facebook. Um die 180 Bettler wurden kürzlich in Salzburg gezählt. Durch die Maßnahmen versucht die Stadtverwaltung die Zahl der Armutsmigranten auf 50 zu drücken.

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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