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Schnelltest selbst gemacht - aber unter Aufsicht

Bis zu 750.000 Schnelltests pro Woche – auch
Grenzgänger können weiter in Salzburg testen

Selbsttest in Salzburg
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Selbsttest in Salzburg

Die Teststationen im Bundesland haben seit dieser Woche von Antigen-Schnelltests auf beaufsichtigte Selbsttests umgestellt, damit entfällt auch das Bohren in den Nasenrachen, jetzt genügt das Bohren mit dem Wattestäbchen im vorderen Bereich der Nase, auch den Rest des Tests muss nun jeder selbst erledigen. Nur das Warten auf das Ergebnis und das Informieren übernehmen noch Mitarbeiter des Roten Kreuzes oder ein Gemeindemitarbeiter.

Salzburg - Mit den geplanten Öffnungen aller Branchen, also Gastronomie, Hotels, Kultur und Freizeitwirtschaft am Mittwoch nächster Woche (19. Mai) wird auch der Bedarf an Tests drastisch ansteigen, denn alle Öffnungen sind nur nach der sogenannten „3-G-Regel“ nutzbar, also entweder geimpft (einmal und drei Wochen Wartezeit), genesen oder eben getestet. Das Land hat daher zusammen mit dem Roten Kreuz die Kapazitäten massiv ausgebaut, „wir rechnen mit 750.000 Tests pro Woche“, sagt Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer. In allen

115 Salzburger Gemeinden werden jetzt Selbsttests unter Aufsicht angeboten, in kleineren Gemeinden meist im Rathaus. Die vom Landeshauptmann angepeilten Wohnzimmertests – also Selbsttests ohne Aufsicht – wurden vom Gesundheitsministerium nicht genehmigt.

Personal wird in Impfstraßen gebraucht

Deutlich ausgebaut hat auch das Rote Kreuz die Kapazitäten in ihren Teststraßen, „von jetzt 70.000 pro Woche auf dann 200.000 pro Woche“, so Rot-Kreuz Landeskommandant Toni Holzer. Dabei brauche man nur mehr ein Drittel des bisherigen Personals, „die frei werden den Mitarbeiter werden in den Impfstraßen eingesetzt, in denen wir auch mit einem starken Anstieg des Bedarfs rechnen“. Bisher wurde ein Nasenrachenabstrich-Test durchgeführt, dazu war medizinisches Personal nötig, beim jetzt neuen Verfahren handelt es sich um einen Nasenabstrich, also der Proband bohrt selbst im vorderen Bereich der Nase und tropft auch die Lösung dann alleine in das Testgerät. Nur das Warten auf das Ergebnis und das Übermitteln desselben übernimmt dann wieder das Rote Kreuz.

Hilfe bei Online-Anmeldung

Bei einem Pressetermin am Dienstagnachmittag war de rAndrang groß, beim ersten Mal brauchten viele noch eine gewisse Hilfe, ein Rot-Kreuz-Mitarbeiter ist für jeweils fünf Probanden zuständig. Personen, die bei der nach wie vor vorgeschriebenen Online-Anmeldung Fragen haben wie zum Beispiel ältere Personen ohne Smartphone oder Flüchtlinge wird vor Ort geholfen. Von der Anmeldung bis zum Ergebnis läuft alles digital, auf Wunsch kann man aber vor Ort auf das Ergebnis warten und das Ergebnis dann auch noch ausgedruckt bekommen. Die neuen Selbsttests mit Aufsicht sind auch nach wie vor ohne österreichische Versicherungsnummer durchführbar, also zum Beispiel für Österreicher die in Deutschland arbeiten und dort auch versichert sind. Neben den Rot-Kreuz-Teststationen und den Gemeinden bieten auch weiter die meisten Apotheken Corona-Tests an.

Michael Hudelist

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