Versuchter Mord und Selbstmord

Bluttat in Salzburg: 53-jähriges Opfer weiter in Lebensgefahr 

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Salzburg - In der Stadt Salzburg hat sich am Freitagnachmittag eine schreckliche Bluttat ereignet. Ein 43-Jähriger hat versucht seine Ex-Lebensgefährtin zu erschießen. Anschließend richtete er sich selbst.

Update, Samstag 12.45 Uhr: Pressemitteilung Landespolizeidirektion Salzburg

In den Nachmittagsstunden des Freitags, 24. März, versuchte ein 43-jähriger Salzburger seine ehemalige Lebensgefährtin, eine 53-jährige Salzburgerin, in deren Wohnung im Stadtteil Maxglan, mittels einer Pistole zu erschießen. Durch den 43-Jährigen wurde ein Schuss auf die Frau abgegeben. 

Im Anschluss der Schussabgabe richtete der Mann die Pistole gegen sich selbst und beging Selbstmord. Die Frau konnte noch durch Hilfeschreie auf sich aufmerksam machen, sodass Nachbarn die Polizei verständigt haben. Durch das Rote Kreuz wurde die Frau schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. 

Zum Gesundheitszustand der Frau wird von Seiten der Landespolizeidirektion Salzburg keine Stellungnahme abgegeben. Bei der Tatwaffe handelt es sich um eine herkömmliche Pistole mit Kaliber 9mm. Der Mann war im Besitz eines entsprechenden waffenrechtlichen Dokumentes und hat die Pistole legal besessen. 

Das Motiv der Tat ist bislang unbekannt. Dass die Tat aufgrund einer vorangegangenen Trennung begangen wurde liegt im Bereich des Möglichen.

Wie salzburg24.at berichtet, soll die Frau in Lebensgefahr schweben. "Sie habe sehr schwere Verletzungen und befinde sich auf der Intensivstation" so ein Kliniksprecher gegenüber der APA. 

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Salzburg

Erstmeldung, Freitag 17.30 Uhr:

Am 24. März 2017 kurz vor 15 Uhr kam es in einer Wohnung im Salzburger Stadtteil Maxglan zu einer Schussabgabe. Ein Mann versuchte, seine ehemalige Lebensgefährtin mit einer Schusswaffe zu töten. Im Anschluss daran beging er Selbstmord. Die Frau wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Dort sei sie vermutlich sofort notoperiert worden, meinte ein Kriminalist gegenüber der APA. Genauere Angaben zum Gesundheitszustand der 53-Jährigen lagen zunächst nicht vor.

Wie salzburg24.at berichtet, sollen Nachbarn gegen 14.45 Uhr die Polizei alarmiert haben, weil sie Hilferufe der Frau aus deren Wohnung und danach zwei Schüsse gehört hatten, sagte Christian Voggenberger vom Landeskriminalamt Salzburg. Anschließend seien die Nachbarn in die Wohnung der Salzburgerin geeilt und hätten dort die 53-Jährige und deren ehemaligen Lebensgefährten auf dem Boden liegend vorgefunden.

Zu einem möglichen Motiv wollte sich Voggenberger kurz nach der Vorfall offenbar noch nicht festlegen, er soll aber eine erste Vermutung geäußert haben: “Vielleicht hat es mit der Trennung zu tun.” Diese soll ersten Erkenntnissen zufolge im vergangenen Dezember erfolgt sein.

mh/Pressemitteilung Landespolizeidirektion Salzburg

Rubriklistenbild: © dpa

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