Pressemeldung Landespolizei Oberösterreich

Forstarbeiter (58) von Baumstamm getroffen und über Böschung geschleudert

Braunau am Inn - Von einem Baumstamm getroffen wurde am Montagvormittag ein 58-jähriger Forstarbeiter bei Fällarbeiten in St. Radegund in Oberösterreich. Der Mann stürzte danach 30 Meter über eine Böschung. Die Rettung gestaltete sich für die Einsatzkräfte schwierig.

Ein 58-jähriger Forstarbeiter aus dem Bezirk Sankt Johann im Pongau führte am 25. März 2019 um 10.30 Uhr in St. Radegund Baumfäll- und Forstarbeiten durch. An einer sehr steilen Waldböschung wollte er eine Buche fällen. Diese Buche wurde professionell durch ein Stahlseil an einer Seilwinde nach oben, Böschungsoberkante, gesichert. 

Als der 58-Jährige mit der Motorsäge den sogenannten "Kerbschnitt" setzte, bzw. noch bevor dieser fertig geschnitten war, zersplitterte der Baumstamm etwa sechs Meter nach oben, der Baumstamm riss schließlich ab und traf den Mann. Dieser stürzte über die Böschung etwa 30 Meter auf eine Forststraße. 

Der 58-Jährige, der Verletzungen unbestimmten Grades erlitt und ansprechbar war, wurde von der Rettung sowie von der Feuerwehr St. Radegund über unwegsames Gelände und aufgrund liegender Bäume teilweisen unbefahrbaren Forststraßen zum etwa 2,5 Kilometer entfernten Rettungshubschrauber Christophorus 14 transportiert und von dort ins UKH Salzburg geflogen.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Oberösterreich

Rubriklistenbild: © picture alliance / Marius Becker

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