Chile-Beben verschiebt Rotationsachse der Erde

New York - Das Erdeben in Chile war so stark, dass es die Erdrotation beeinflusst hat. Laut US-Wissenschaftlern sind womöglich die Erden-Tage künftig kürzer.

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Das starke Erdbeben in Chile hat die Länge des Erdentags nach Berechnungen amerikanischer Wissenschaftler um etwa eine Millionstel Sekunde verkürzt. Die Forscher des zur NASA gehörenden Jet Propulsion Laboratoriums in Pasadena erklärten dies mit der Auswirkung des Erdstoßes der Stärke 8,8 auf die Erdrotation. Den Berechnungen zufolge verkürzte sich der Tag um 1,26 Mikrosekunden.

Die Auswirkungen hielten an, seien aber nur minimal, erklärten sie. In der Tat sind sie so minimal, dass die Wissenschaftler sie lediglich berechnen, nicht aber messen können. Die Untergrenzen für Messungen liegen den Angaben zufolge bei 5 Mikrosekunden.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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