Drei Tage nach dem Unglück

China: Alle elf Bergleute nach Unglück tot aufgefunden

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Peking - Drei Tage nach dem Bergwerksunglück in Zentralchina sind alle elf vermissten Arbeiter tot geborgen worden.

Die Kumpel waren am Montag bei einer Gasexplosion unter Tage verschüttet worden. Die letzten beiden Leichen seien Mittwochabend gefunden worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Die Ursache des Unglücks in der Xinjia-Kohlegrube im Kreis Badong in der Provinz Hubei werde untersucht.

Es war das fünfte größere Bergwerksunglück in nur fünf Wochen. Insgesamt starben dabei rund 100 Kumpel. Chinas Gruben sind die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen Tausende Bergleute ums Leben - im Verhältnis deutlich mehr als anderswo in der Welt. Schlechte Sicherheitsvorkehrungen, mangelnde Aufsicht und auch Vetternwirtschaft gelten häufig als Ursachen. China ist der weltgrößte Produzent und Konsument von Kohle.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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