Verstörende Tierquälerei in China und Kenia

Schockierendes Video: Hunderte Esel werden brutal für chinesisches „Heilmittel“ getötet

Die Esel werden in China für die Gewinnung eines „Heilmittels“ geschlachtet.
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Die Esel werden in China für die Gewinnung eines „Heilmittels“ geschlachtet.

Die Blutzirkulation soll angekurbelt werden, so die Erwartung bei der Einnahme von „Ejiao“. Das chinesische „Heilmittel“ wird aus Eselhaut gewonnen. Deshalb müssen die Tiere einen grausamen Tod sterben, wie ein Video der Tierschutzorganisation PETA aus Asien zeigt.

Teilweise mit einem Alter von gerade einmal fünf Monaten ereilt die jungen Esel der Schlag auf den Kopf, der ihnen das Leben nimmt. Das Werkzeug: ein Vorschlaghammer. Dieser war zwar vor langer Zeit das Tötungswerkzeug der Wahl, doch heute kann dabei nicht mehr von einer „artgerechten“ Schlachtung die Rede sein. Das Video, mit dem die Tierschutzorganisation PETA auf diese grausamen Umstände aufmerksam machen will, zeigt nicht nur die Schlachtung in aller Brutalität, sondern auch die Haltung der Tiere.

Nachdem der Hammerschlag die Esel betäubt, wird ihnen die Kehle aufgeschlitzt und sie bluten aus. Die Haut, welche an Pharmaunternehmen verkauft wird, wird dann ausgekocht, um das „Eijao“ zu gewinnen. Dieses Mittel in Gelee-Form soll den Einnehmenden unter anderem eine bessere Blutzirkulation verschaffen. Doch dieses Versprechen geht mit viel Leid einher.

Vorsicht: die Bilder in dem Video sind nicht zensiert und können stark verstörend wirken

Viele der Tiere haben laut der Organisation, welche sich auf Augenzeugen ihrer asiatischen Tochterorganisation beruft, einen langen Transportweg hinter sich. Den Aufenthalt bis zu ihrer Schlachtung verbringen die Tiere zusammengepfercht auf Betonboden, wie die aufwühlenden Bilder zeigen.

Nach Berichten der ‚BILD‘ gehört Kenia zu den Ländern, welche die Schlachthöfe und auch die Pharmaunternehmen mit lebenden Eseln und bereits verarbeiteten Eselhäuten beliefern. Die Haltungsumstände dort wurden ebenfalls in der Vergangenheit als alles andere als tiergerecht beschrieben und mit Videos sowie Fotos dokumentiert.

Zwischenzeitlich schien diese Praxis in Kenia zurückzugehen, jedoch ist die Nachfrage nach dem vermeintlichen Wundermittel „Ejiao“ nach wie vor groß. Die Arznei, welche offenbar nicht mit wissenschaftlich belastbaren Nachweisen über ihre Wirksamkeit aufwarten kann, soll sogar gegen Angstzustände in Folge der Corona-Pandemie verschrieben werden, wie ‚BILD‘ berichtet. Aus diesem Grund scheint das Eseltöten nach wie vor ein lukratives Geschäft zu bieten.

In einer Petition ruft PETA auf, den Export von lebenden Eseln nach China zu verbieten.

mda mit Material von PETA

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