Pfleger infiziert Raubkatze

Coronavirus bei Tiger in New Yorker Zoo nachgewiesen

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In einem Zoo in New York wurde das Coronavirus bei einem Tiger festgestellt. Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild

In einem Zoo in New York ist das Coronavirus bei einem Tiger festgetellt worden. Offenbar wurde das Tier durch einen seiner Pfleger infiziert.

New York (dpa) - Ein Tiger in einem Zoo in New York hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die vier Jahre alte malaysische Tigerkatze Nadia sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte der Bronx Zoo am Sonntag mit.


"Es ist - unseres Wissen nach - das erste Mal, dass ein wildes Tier sich durch einen Menschen mit Covid-19 angesteckt hat", sagte der leitende Tierarzt des Zoos, Paul Calle, dem Magazin "National Geographic".

Wahrscheinlich habe ein Pfleger das Virus in sich getragen, aber keine Symptome gezeigt. Der Zoo ist wegen der Corona-Krise seit rund drei Wochen für Besucher geschlossen.


Nadia habe einen trockenen Husten entwickelt und sei deshalb vorsichtshalber getestet worden. Auch ihre Schwester Azul sowie zwei Sibirische Tiger und drei Löwen zeigten Symptome, seien aber nicht getestet worden.

Die Tiere hätten etwas weniger Appetit, ansonsten gehe es ihnen aber gut, hieß es. Man wisse nicht, wie sich die Krankheit bei Großkatzen entwickle und werde die Tiere genau beobachten, erwarte aber eine vollständige Genesung.

Bericht des National Geographic

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