Sie lebte von Brot und Bonbons

Mädchen harrt eine Woche neben toter Mutter aus

Rouen - Ein dreijähriges Mädchen hat im nordfranzösischen Rouen mindestens eine Woche lang neben der Leiche seiner Mutter ausgeharrt, bevor es von der Feuerwehr gerettet wurde.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Donnerstag wurden die Retter am Vorabend von einer Nachbarin alarmiert, weil sie die 46-Jährige schon einige Zeit lang nicht mehr gesehen hatte. Nachdem die Feuerwehr durch ein Fenster in die verrammelte Wohnung eingestiegen war, entdeckte sie auf dem Bett die Leiche der Vermissten - und daneben deren kleine Tochter.

Die Kleine hatte offenbar all die Tage lang von Brot, Bonbons und anderen "Esssachen" überlebt, die sie in der Wohnung fand. Laut Staatsanwaltschaft war sie leicht dehydriert, schien aber ansonsten bei guter körperlicher Verfassung. Vorsichtshalber wurde sie trotzdem zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Die genaue Todesursache ihrer Mutter war zunächst unklar. Die Polizei hielt sowohl einen Suizid als auch einen natürlichen Tod für möglich.

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser