EHEC: Spanien leitet Untersuchung ein

Madrid - Nach dem Fund von EHEC-Erregern an Salatgurken aus Spanien ist in dem südeuropäischen Land eine Untersuchung eingeleitet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit.

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Die Behörden im südspanischen Andalusien hätten sich mit zwei Agrarbetrieben in Verbindung gesetzt, aus denen die kontaminierten Gurken stammen könnten. Diese waren vom Hamburger Hygiene-Institut als Träger des Erregers identifiziert worden. Es könne aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Gurken in Deutschland verunreinigt worden seien, erklärte das Madrider Ministerium.

dpa

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Der aktuelle EHEC-Verdachtsfall in der Region

Das staatliche Gesundheitsamt Rosenheim hat den ersten EHEC-Verdachtsfall in der Region gemeldet. Die 28-jährige aus dem Landkreis liegt isoliert im RoMed-Klinikum Rosenheim. Ihr Fall steht in Zusammenhang mit den gehäuften Erkrankungen in Norddeutschland. Die Betroffene hat in Hamburg studiert und ihre Erkrankung mit hoher Wahrscheinlichkeit von dort mitgebracht hat. Nach Angaben des Gesundheitsamtes handelt es sich um eine Durchfallserkrankung ohne Komplikationen. Durch eine Laboruntersuchung wurde ein Toxin, das auf EHEC hinweisen könnte, festgestellt. Die endgültige Bestätigung des Verdachtsfalles kann aber noch bis Anfang nächster Woche dauern. Weitere Erkrankungsfälle von Personen im Landkreis sind bisher nicht bekannt geworden.

Rubriklistenbild: © dpa

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