Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Niedersachsen

Eheleute in ihrem Wohnhaus getötet

Zwei Tote bei Hannover
+
In einem abgelegenen Haus in Neustadt am Rübenberge bei Hannover sind am Montag zwei tote Menschen entdeckt worden.

Die Leichen einer 53-Jährigen und ihres 59 Jahre alten Mannes werden in der Region Hannover gefunden. Offenbar wurden sie schon seit Tagen von Angehörigen vermisst. Die Ermittler gehen von einem Verbrechen aus.

Neustadt am Rübenberge - In der Region Hannover ist ein Ehepaar in einem abgelegenen Einfamilienhaus Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.

Die Leichen der 53 Jahre alten Frau und ihres 59-jährigen Mannes wurden in Neustadt am Rübenberge gefunden, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. Nach dem unbekannten Täter oder den Tätern werde gefahndet.

Angehörige hatten nach den bisherigen Erkenntnissen schon tagelang nichts von den Eheleuten gehört. Als das Paar trotz Klingelns und Klopfens der Verwandten am Montagnachmittag die Haustür nicht öffnete, wählten diese den Notruf. Die Besatzung eines Funkstreifenwagens verschaffte sich laut Polizei um 16.25 Uhr Zutritt zu dem Haus im Ortsteil Hagen und fand die beiden leblosen Bewohner. Bis in die Nacht hinein sicherte der Kriminaldauerdienst Spuren und machte Aufnahmen. Zudem wurden erste Zeugen befragt.

Polizei startet Zeugenaufruf

Die Ermittler gehen nach der Analyse des Tatorts nicht von einem erweiterten Suizid, sondern von einem Tötungsdelikt aus. Sie machten zunächst keine Angaben zu den Todesumständen und der Situation des Auffindens der beiden Leichen. Ob es Hinweise auf einen Einbruch gab, wurde ebenfalls nicht gesagt.

Das Haus liegt abgelegen am Ende eines Weges zwischen Feldern in der Nähe von Bahngleisen. Das Grundstück wurde mit Polizeiabsperrband gesichert. Am Dienstag sollten unter anderem die Leichen der Getöteten obduziert werden, um weitere Rückschlüsse auf die Todesumstände zu ziehen. Ein vorläufiges Ergebnis der Obduktion werde im Laufe der Woche erwartet, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover.

Die Polizei startete zudem einen Zeugenaufruf: Wer seit dem 20. Mai Verdächtige im Umfeld des Wohnhauses beobachtet habe, wird gebeten, sich zu melden. Hagen liegt gut 30 Kilometer nordwestlich von Hannover an der Grenze zum Landkreis Nienburg. dpa

Kommentare