Greenpeace schockt mit Affen-Finger-Spot

Hamburg - Achtung, dieser Beitrag ist jetzt absolut NICHTS für nervöse Mägen. Aber mit diesem Schock-Video hat Greenpeace einen Lebensmittel-Giganten zum Umdenken gebracht.

"Have a break ... have a kitkat" - so wirbt der Lebensmittelkonzern Nestlé für seinen beliebten Schokoriegel.

Grundsätzlich hat Greenpeace nichts gegen Schokoriegel. Warum aber geriet Nestlé ins Visier der Umweltorganisation? Wegen des Palmöls, das zur Herstellung des Riegels verwendet wurde.

Dshalb protestiert Greenpeave jetzt in einer weltweit organisierten und zielgerichteten Aktion gegen Nestlé, weil dieser den Umweltschützern zufolge für die Produktion von Schokoriegeln wie Kitkat die Zerstörung des indonesischen Urwalds und damit die Lebensgrundlage der vom Aussterben bedrohten Orang-Utans in Kauf nimmt. „Jeder Biss in einen Kitkat-Riegel zerstört das Leben der letzten Orang-Utans ein bisschen mehr“, sagt Corinna Hölzel, Greenpeace Waldexpertin auf express.de.

Höhepunkt der Auseinandersetzung ist ein auf YouTube veröffentlichtes Schock-Video: Gezeigt wird ein Mann im Büro, der wie in der Werbung einfach nur Pause machen will. Er greift zum „KitKat“ reißt die Verpackung auf und beißt ohne hinzugucken in den angeblichen Riegel, der aber ein Affen-Finger ist! Ein fieses Knacken ist zu hören, dann tropft Blut auf die Tastatur und der Mann wischt sich mit der Hand über den Mund...

Der eklige Clip zeigte Folgen: Nestlé kündigte den Vertrag mit dem indonesischen Palmöl-Produzenten Sinar Mas, dessen Erzeugnisse für die Produktion von Schokoriegeln und Keksen verwendet werden, so express.de. Und erklärte: „International hat sich Nestlé verpflichtet, spätestens ab 2015 nur noch zertifiziertes, nachhaltig angebautes Palmöl zu verwenden. Die Umstellung hat bereits mit ersten Zwischenschritten begonnen."

Rubriklistenbild: © youtube

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