Bild ging um die Welt

Erschütterndes Foto von krebskrankem Bub - heute geht es ihm viel besser

Dieses Foto erschütterte die Welt: Ein krebskranker Bub, über die Toilette gebeugt. Bei ihm seine Schwester, die schützend ihre Hand auf seine Schulter legt. Dem Jungen geht es mittlerweile viel besser. 

Es ist ein Foto, das einem die Kehle zuschnürt: Ein vierjähriger Bub, der seinen kahlen Kopf über eine Toilette gebeugt hält. Daneben steht seine Schwester - sie legt ihre Hand auf die Schulter des Jungen. 

2019 veröffentlichte die Texanerin Kaitlin Burge (29) das Foto ihres krebskranken Sohnes Beckett. Sie wollte damit zeigen, wie ihre Kinder gemeinsam leiden - und kämpfen. Das Bild ging anschließend um die Welt, zahlreiche Medien berichteten über das Schicksal des Buben. 

Wie aktuelle Bilder auf Facebook zeigen, geht es dem Jungen mittlerweile schon viel besser. "Die guten Tage überwiegen", sagt seine Mutter zu "bild.de". Seine Haare seien nachgewachsen, zudem habe Beckett ein paar Kilo zugelegt. Auch kann er wieder planschen - ein Video auf Facebook zeigt, wie er einen Kopfsprung in einen Pool macht. 

Noch im Vorjahr war all dies undenkbar. Sein geschwächter Körper brauchte bis zu 23 Stunden Schlaf am Tag. Gänzlich geheilt ist der Junge aber noch nicht, wie seine Mutter zur "Bild" sagt: "Es liegt noch ein weiter Weg vor uns. Momentan kämpft Beckett mit Sprach- und Essstörungen, benötigt spezielle Unterstützung."

Auch die Chemo-Therapie läuft weiter: "Jeden Tag muss Beckett eine Tablette schlucken, einmal im Monat bekommt er eine höhere Dosis über seinen Zugang, alle drei Monate zusätzlich Steroide." Dennoch machen die Bilder Mut - und Hoffnung, dass Beckett schon bald ganz genesen sein wird. 

dp

Rubriklistenbild: © Facebook/Beckett Strong

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