Evakuierungszone um Fukushima Eins wird ausgeweitet

Tokio - Die japanische Regierung weitet die Evakuierungszone rund um die Atomruine Fukushima aus. Die Umweltorganisation Greenpeace verlangt schon seit Wochen danach.

Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Monag unter Berufung auf den Regierungssprecher Yukio Edano. Derzeit gilt die Sperrzone nur für einen 20-Kilometer Radius um das Atomkraftwerk.

Da sich die Krise in der Anlage hinziehe, würden einige Gemeinden in einem Radius zwischen 20 und 30 Kilometern um Fukushima Eins als zusätzliche Evakuierungszonen ausgewiesen, erklärte Regierungssprecher Yukio Edano am Montag, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete.

Fukushima: Leichensuche in der Todeszone

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Den Bewohnern in diesem Gebiet war bisher empfohlen worden, in ihren Wohnungen zu bleiben. Nach Kyodo-Angaben sollen die betroffenen Bewohner innerhalb eines Monats in andere Regionen gebracht werden.

Die Umweltorganisation Greenpeace verlangt schon seit Wochen eine Ausweitung der Sperrzone. Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hat diesen Schritt ebenfalls empfohlen.

Regierungssprecher Edano erklärte das Risiko für weitere massive Strahlenlecks in dem havarierten Kernkraftwerk außerdem für geringer als zu Beginn der Katastrophe vor rund einem Monat. “Das Risiko, dass sich die Situation verschlechtern wird und dass es neue massive Ausstöße radioaktiver Substanzen geben wird, wird deutlich geringer“, sagte Edano.

dpa

Rubriklistenbild: © AP

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