Was tun, wenn plötzlich die Panik ausbricht?

Falscher Bombenalarm auf Hawaii: Griesstätter Fußballer war live dabei

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Falscher Alarm auf Hawaii
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Hawaii - Was tun, wenn es plötzlich heißt "Bombenalarm!"? Ein Griesstätter musste diesen Alptraum am Sonntag am eigenen Leib erfahren.

Georg Lenz aus Griesstätt macht mit seiner Freundin Urlaub auf Hawaiis größter Insel Big Island, die beiden wollen gerade in einem Café frühstücken, als die Läden plötzlich der Reihe nach schließen und eine Frau in ein Megafon schreit: "Es ist Bombenalarm, keine Übung!" Eine Rakete sei von Nordkorea unterwegs, hieß es laut OVB.

Der Fußballspieler vom TSV 1860 Rosenheim folgt zusammen mit seiner Freundin einigen Menschen in den Hintereingang eines Hauses, wo sie mit etwa 30 anderen ausharren. Während einige der Mitwartenden die Fassung verlieren, anfangen zu weinen, versuchten Lenz und seine Partnerin, ruhig zu bleiben, sich abzulenken von der Angst zu sterben, so das OVB. 

Einige Meter weiter muss sich ein hawaianischer Familienvater binnen Sekunden entscheiden, mit welchem Familienmitglied er die vermeintlich letzten Minuten seines Lebens verbringen will.

Nur wenige 100 Kilometer von der größten Insel Hawaiis entfernt, auf O'ahu, liegt Pearl Harbor. Weltweit bekannt geworden ist der Hafen durch den Angriff der japanischen Streitkräfte am 7. Dezember 1941 auf die US-Pazifikflotte während des Zweiten Weltkriegs, der damals den Kriegseintritt der USA bewirkte. 

38 Minuten lang herrscht Panik und Chaos auf Hawaii, dann endlich: Entwarnung! Es handelte sich um einen Fehlalarm, jemand hat einen falschen Knopf gedrückt. 

Der restliche Tag sei dann relativ normal verlaufen, das unterbrochene Frühstück wurde direkt nachgeholt, beschreibt TSVler Lenz seine Erlebnisse auf Hawaii dem OVB.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-heimatzeitungen.de oder in Ihrer gedruckten Heimatzeitung.

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