Russland gegen Deutschland bei FIMBA Seniorenweltmeisterschaft

Bronzemedaille bei Basketball-WM Ü45 - Vier Rosenheimer mit dabei

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Finnland - Für vier Rosenheimer Basketballer ist vergangene Woche in Finnland ein Traum in Erfüllung gegangen: Bei der FIMBA-Seniorenweltmeiterschaft haben sie die Bronzemedaille gewonnen.

Der Nachbericht im Wortlaut: 

Mit der deutschen Ü45-Nationalmannschaft sicherten sich Andreas Aigner, Lalo Balduzzi, Christian März und Coach Florian Bergmann bei der FIMBA-Seniorenweltmeisterschaft in Espoo sensationell die Bronzemedaille. Nach den Erfahrungen bei ihrer ersten WM-Teilnahme in Italien vor zwei Jahren gingen die Rosenheimer mit Spannung in das Turnier nahe Helsinki, war doch die Stärke der aus Spielern aus ganz Deutschland zusammengewürfelten Mannschaft und des 18 Teams umfassenden Feldes im Vorfeld nur schwer einzuschätzen. 

Klare Siege in der Vorrunde gegen Kolumbien und vor allem gegen Spanien deuteten jedoch bereits das große Potenzial des deutschen Teams an. Ab dem Achtelfinale bekamen es die Deutschen aber nur noch mit Teams aus dem osteuropäischen Raum zu tun, die vor allem durch ihre körperliche Überlegenheit beeindruckten. Nach einem knappen Erfolg gegen Estland traf man im Viertelfinale auf Turniermitfavorit Ukraine, der ebenso wie die anderen im Feld verbliebenen Mannschaften mit europaligaerfahrenen Akteuren aufwarten konnte. 

Nach anfänglichem klaren Rückstand warfen die Deutschen vor allem ihre Schnelligkeit und ihre kämpferischen Qualitäten in die Waagschale und schafften gegen die zunehmend nervöser agierenden Ukrainer den viel umjubelten Halbfinaleinzug. Hier wartete mit dem späteren Weltmeister Serbien ein weiterer Hochkaräter, und nach einem ganz ähnlichen Spielverlauf wie im Viertelfinale schrammten die Deutschen nur ganz knapp am Finaleinzug vorbei

Die Enttäuschung über das verpasste Finale wich aber schnell dem Stolz über eine erneut ganz starke Leistung, sodass man am folgenden Tag voller Selbstvertrauen ins Spiel um die Bronzemedaille ging, in dem man auf die Mannschaft aus Russland traf, die sich im zweiten Halbfinale Litauen geschlagen geben musste. Erneut entwickelte sich ein echter Basketballkrimi mit einem Happyend für die Deutschen, die sich mit hauchdünnen vier Punkten Vorsprung die ersehnte WM-Medaille sichern konnten.

Nachbericht zur FIMBA-WM

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