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Schreckliches Drama in Österreich

Heizlüfter, Notstromaggregat, giftige Gase: Paketfahrer findet drei Tote in Haus

Tatort Symbolbild
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Tatort (Symbolbild).

Fischbach/Graz – Ein schreckliches Unglück erschüttert Österreich und vor allem die Steiermark: Dort hat ein Fahrer eines Paketdienstes am Montagvormittag (19. Dezember) drei tote Personen in einem Einfamilienhaus gefunden.

Nach der schrecklichen Entdeckung gegen 10.30 Uhr setzte der Mann sofort einen Notruf ab. Für die betroffenen Personen, eine 90-jährige Frau sowie deren beiden Söhne (67 und 68 Jahre), kam jedoch jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Neben Notarzt und Rettungsdienst waren auch Polizeibeamte aus dem Bezirk Weiz vor Ort, um erste Ermittlungen durchzuführen.

Aufgrund des Sachverhaltes verständigten die Einsatzkräfte ihre Kollegen vom Landeskriminalamt Steiermark. Diese übernahmen – gemeinsam mit einem Sachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung – umfangreiche Untersuchungen auf und konnten inzwischen ein Gewaltverbrechen ausschließen.

Heizlüfter an Notstromaggregat angeschlossen

Allerdings scheint sich ein Drama abgespielt zu haben. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Todesursache auf die Verwendung einer mobilen Heizvariante zurückzuführen sein. Dabei verwendeten die Bewohner im Keller des Hauses ein Notstromaggregat, an welchem sie wiederum einen Heizlüfter angeschlossen hatten. Aufgrund fehlender Frischluftzufuhr füllte sich das Haus mit giftigen Abgasen. Diese führten zum Tod der drei Personen“, hieß es dazu in einer Mitteilung der zuständigen Landespolizeidirektion Steiermark.

Die Ermittler konnten inzwischen auch den Todeszeitpunkt, zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit, ermitteln: Demnach starben die Seniorin und ihre beiden Söhne bereits im Laufe des Samstagnachmittags (17. Dezember). Die Staatsanwaltschaft Graz hat Obduktionen der Leichen angeordnet, die aller Voraussicht nach am Dienstag (20. Dezember) durchgeführt werden sollen.

mw

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