Fluglotsen eingeschlafen: US-Luftverkehrschef nimmt Hut

+
Fluglotsen steuern am Flughafen den gesamten Betriebsablauf (Symbolbild).

Washington - Nach einer Serie gefährlicher Zwischenfälle auf amerikanischen Flughäfen hat der Chef für Verkehrsoperationen, Hank Krakowski, seinen Hut genommen. Dies teilte die US-Luftfahrtbehörde FAA mit.

Dem Rücktritt des Abteilungsleiters war eine Reihe beunruhigender Vorkommnisse vorausgegangen. Mehrfach waren Fluglotsen nachts nicht am Platz oder gar eingeschlafen, als Piloten um eine Landeserlaubnis baten. Zuletzt musste am Mittwoch im Staat Nevada ein Krankentransporter mit einem Patienten an Bord ohne Hilfe der Bodenkontrolle landen. Ende März passierte ähnliches zwei Flugzeugen mit insgesamt 165 Passagieren, die auf dem Airport der Hauptstadt Washington aufsetzten wollten.

Die Geschehnisse hätten "die Bürger zurecht an unserer Fähigkeit zweifeln lassen, ihre Sicherheit zu gewährleisten", sagte FAA-Chef Randy Babbitt. Insgesamt seien bereits fünf Fluglotsen, die nachts in der Regel allein im Tower arbeiten, eingeschlafen, rechnete die "Washington Post" aus. US-Verkehrsminister Ray LaHood hatte bereits angeordnet, die Bodenkontrollen nachts personell auszustocken.

dpa

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser