Flut in Polen und Tschechien: Vier Tote

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Hochwasseralarm auch am deutsch-polnischen Grenzfluss Oder.

Prag - Bei Überschwemmungen im Norden Tschechiens sind am Samstag drei Menschen ums Leben gekommen. Die Männer seien im Grenzgebiet zu Deutschland und Polen ertrunken.

Das teilte eine Sprecherin der Rettungsdienste mit. Die Region wird von der Lausitzer Neiße und zahlreichen Nebenflüssen durchzogen. Mehr als 1.000 Menschen mussten vor dem Hochwasser in Sicherheit gebracht werden. In den Ortschaften Chrastava und Frydlant wurden mehrere Einwohner mit Hubschraubern von den Dächern ihrer Häuser gerettet.

Nach einem heftigen Gewittersturm mit starken Niederschlägen wurde die polnische Stadt Bogatynia an der Grenze zu Sachsen fast vollständig überflutet.  Ein Mensch sei dabei ums Leben gekommen, sagte der Sprecher der polnischen Feuerwehr, Pawel Fratczak, der polnischen Nachrichtenagentur PAP. Das Flutopfer soll vom starken Strom des Flusses Miedzianka mitgerissen worden sein. Viele Menschen warteten auf den Dächern ihrer Häuser auf Rettung. Die örtlichen Behörden baten das Militär um Hilfe. In der Nacht hatte es auch in anderen Teilen Polens, unter anderem in Warschau, stark geregnet.

dpa/apn

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