Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Deutscher Forscher erzählt:

So lebt es sich auf dem Mars

Volker Maiwald
+
Eigentlich hatte Volker Maiwald unter Mars-Bedingungen Tomaten züchten wollen - gegessen hat er dann Reis und Speisewürfel.

Salt Lake City - Wissenschaftler der ESA haben in Utah zwei Wochen lang Leben auf dem Mars simuliert. Dabei trugen sie Raumanzüge und aßen Trockenkost, erzählt Crew-Mitglied Volker Maiwald

Um die Bedingungen auf dem Mars so exakt wie möglich zu erforschen, hat ein Forschungsteam der Europäischen Weltraumorganisation ESA das Leben auf dem Roten Planeten simuliert. Dazu hatte sich die Crew zwei Wochen lang in eine Wüste im US-Bundesstaat Utah zurückgezogen, unter ihnen ein deutscher Wissenschaftler.

Anstrengendes Leben auf dem Mars

Simulation: Leben wie auf dem Mars

Ein deutscher Wissenschaftler lebt zwei Wochen unter sengender Wüstensonne wie auf dem Mars. Er ist Teil einer Crew der europäischen Raumfahrtorganisation Esa, die in der abgeschiedenen Wüste Utahs (USA) das Leben auf dem Mars simuliert: abgeschnitten von jeder Versorgung, ganz auf sich allein gestellt, isoliert. © DLR
Ein deutscher Wissenschaftler lebt zwei Wochen unter sengender Wüstensonne wie auf dem Mars. Er ist Teil einer Crew der europäischen Raumfahrtorganisation Esa, die in der abgeschiedenen Wüste Utahs (USA) das Leben auf dem Mars simuliert: abgeschnitten von jeder Versorgung, ganz auf sich allein gestellt, isoliert. © DLR
Der DLR-Wissenschaftler Volker Maiwald (undatiert). Der deutsche Wissenschaftler lebt zwei Wochen unter sengender Wüstensonne wie auf dem Mars. © DLR

Tagsüber beschäftigt hätten sich die Forscher mit dem Entnehmen von Gesteinsproben und Mikroskop-Analysen: "Auf dem Mars würde man so nach Leben suchen".

Vize-Kommandant Volker Maiwald vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) versuchte bei der Mission außerdem, in der sengenden Hitze des Wüsten-Planeten Tomaten und Salat zu züchten. Ernährt hat sich die sechsköpfige Crew jedoch nicht von Frischkost: "Zu essen gab es Reis, Hafer und getrocknete Speisewürfel, die früher Gemüse waren", sagte Maiwald der Zeitung Bild.

Um Wasser zu sparen, wurde übrigens nur alle drei Tage geduscht, bei Toilettengängen nur "bei festem Abfall" gespült.

Auch sonst war das Leben auf dem Mars nicht sehr bequem: Das Forscher-Team wohnte in einer nur 50 Quadratmeter großen Station, trug bei jedem Ausgang Raumanzüge mit Helm und einem Sauerstoff-Rucksack: "Kein Original, aber eng und 15 Kilo schwer", erzählt der 31-jährige Bremer. Denn auf dem Mars könnten Menschen wegen des geringen atmosphärischen Drucks nur höchstens eine Minute ohne Raumanzug überleben.

Fazit: Ein faszinierender, aber anstrengender Trip.

est

Kommentare