Falsche Krebsdiagnose: Frau betrügt Verwandte

Mount Holly/USA - Mit einer falschen Krebsdiagnose hat sich in den USA eine Frau Geld, Mahlzeiten und sogar eine Hochzeit erschlichen. Jetzt muss sie vor Gericht.

Die Behörden haben deshalb gegen die 40-jährige Lori S. Anklage wegen Betrugs erhoben. Im Februar vergangenen Jahres habe die Frau aus New Jersey ihren Verwandten via Facebook mitgeteilt, dass bei ihr ein Blasenkarzinom festgestellt worden sei. Im April habe sie gesagt, ihr Zustand habe sich verschlechtert, teilten die Behörden mit.

Die Unterstützer der Frau brachten mehr als 10.000 Dollar auf, nachdem diese berichtet hatte, sie habe keine Krankenversicherung. Zudem organisierten und bezahlten Familie und Freunde die Hochzeit der Beschuldigten und sorgten für das Essen. Misstrauisch wurden ihre Unterstützer erst im November, als sie auf Facebook wissen ließ, dass es ihr besser ginge und sich wohl ein Wunder ereignet habe. Eine „extrem grausame“ Art des Betrugs sei dies gewesen, sagte Staatsanwalt Robert Bernardi.

Der Anwalt der Beschuldigten sagte der „Burlington County Times“, die Behörden hätten ihm keinerlei Beweise vorgelegt, dass seine Mandantin irgendetwas Falsches getan habe. Die Frau befindet sich gegen Kaution auf freiem Fuß.

dapd

Rubriklistenbild: © dapd (Symbolbild)

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