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Freilassung des "Schuhwerfers von Bagdad" verzögert sich

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Oday, der Bruder des „Schuhwerfers von Bagdad“ Muntazer al-Zaidi hängt ein Plakat seines Bruders auf.

Bagdad - Entgegen den Erwartungen ist der wegen des Schuhwurfs auf George W. Bush inhaftierte Iraker am Montag zunächst doch nicht aus dem Gefängnis entlassen worden.

Wegen der bürokratischen Bearbeitung von Unterlagen werde Muntadhar al Seidi erst am Dienstag freikommen, erklärte dessen Bruder Dargham in Bagdad. Die Familie hatte am Montag fünf Stunden vor dem Militärstützpunkt in der irakischen Hauptstadt gewartet, wo Al Seidi entlassen werden sollte. Die Familie kündigte an, sie werde vor dem Stützpunkt in einen Sitzstreik treten.

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Drei Jahre Haft für den Schuhwerfer von Bagdad

Der Journalist Al Seidi war wegen tätlichen Angriffs auf den früheren US-Präsidenten in Bagdad zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Weil gegen ihn keine Vorstrafen vorlagen, wurde das Strafmaß dann reduziert. Der Schuhwurf auf Bush fand am 14. Dezember statt, als der scheidende US-Präsident bei seinem Abschiedsbesuch in Bagdad gemeinsam mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki eine Pressekonferenz gab. Getroffen wurde niemand, doch Al Seidi wurde über Nacht zum Volkshelden in der arabischen Welt, die den Irak-Krieg und die anschließende amerikanische Besatzungspolitik stets verurteilt hat.

AP

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