Lawine reißt Frau aus Bayern in den Tod

Innsbruck - Mindestens fünf Menschen sind gestern in Österreich von Lawinen verschütten worden und ums Leben gekommen. Darunter ist auch eine Tourengeherin aus Bayern.

Das berichtet die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei in Tirol. Die Tourengeherin starb bei einem Lawinenabgang im Zillertal. Ihrem ebenfalls aus Bayern stammenden Begleiter gelang es erst Stunden nach dem Unglück, sich aus den Schneemassen freizukämpfen und einen Notruf über sein Handy abzusetzen. Er wurde mit einem Hubschrauber gerettet und in ein Krankenhaus geflogen.

Die Tour zum 2244 Meter hohen Sonntagsköpfl, zu dem die beiden unterwegs waren, gilt unter Alpinisten als nicht besonders schwierig und kaum lawinengefährdet.

Seit Mittwoch warnen allerdings die Experten in Tirol vor Lawinengefahr. Allein in dieser Woche stieg die Zahl der Lawinentoten in Österreich nach APA-Informationen auf mindestens acht.

Ebenfalls am Donnerstag starben zwei Snowboarder bei einer Lawine in der Nähe von Salzburg - sie waren abseits der Piste unterwegs gewesen. Ein weiterer Snowboarder wurde im Vorarlberger Kleinwalsertal Opfer einer Lawine. Er konnte erst nach 45 Minuten aus dem Schnee geborgen werden und starb im Krankenhaus. In Oberösterreich kam eine 29-jährige Skifahrerin durch eine Lawine ums Leben.

dpa

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