G20-Gipfel: Möglicher Kompromiss und Krawalle

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Der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper und seine Frau Laureen begrüßen Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag in Toronto.

Toronto - Im Streit um die richtige Wirtschaftspolitik beim G20-Gipfel in Toronto zeichnet sich ein Kompromiss ab. Nach friedlichen Demonstrationen gegen den Gipfel ist zu Ausschreitungen gekommen.

Etwa 100 militante Demonstranten zündeten Polizeiwagen an und warfen Schaufenster mit Steinen ein. Die Polizei ging mit Tränengas und Schlagstöcken vor. Mehr als 100 Menschen wurden festgenommen.

Die Staats- und Regierungschefs beraten auf dem G20-Gipfel über ihre Strategie nach der Wirtschaftskrise. Zuvor hatte sich die kleinere Gruppe der G8-Staaten getroffen. Kanzlerin Angela Merkel konnte sich dabei mit der von ihr geforderten Bankenabgabe nicht durchsetzen.

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US-Präsident Barack Obama und der britische Premier David Cameron sagten, mehr Wachstum sei notwendig, um die globale Konjunktur anzukurbeln. Zugleich unterstrichen sie aber auch, dass die hohen staatlichen Defizite zurückgefahren werden müssten. Der Streit über die rechte Strategie hatte zuvor auch das G8 Treffen in Huntsville beherrscht. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt sich für mehr Sparen ein.

dpa

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