Spektakulärer Unfall und Großeinsatz in Oberösterreich

Überschlag von Auto: Unfallfahrer aus Kreis Altötting festgenommen

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Gilgenberg/Landkreis Altötting - Am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr wurde die Polizei über einen Unfall auf der Gilgenberger Landesstraße (L503), bei dem sich ein Auto überschlagen hatte, informiert. Der Fahrer war zunächst flüchtig, konnte zwischenzeitlich jedoch ermittelt werden.

Update, Dienstag 7.35 Uhr: Unfallverursacher festgenommen

Der Anblick für die Einsatzkräfte lies Schreckliches vermuten: eine 80 Meter lange Schleuderspur auf dem Asphalt, dahinter ein stark beschädigtes und auf dem Dach liegendes Auto an einer Baumgruppe. Die Floriansjünger eilten sofort zum Fahrzeug, um entsprechende Rettungsmaßnahmen einzuleiten. Doch es konnten - zu Überraschung aller - keine Personen mehr im Fahrzeug festgestellt werden.

Sofort lief ein Großeinsatz an: Mit Polizeihubschrauber, Rettungshunde-Staffeln und örtlichen Einsatzkräften wurde nach dem oder den Insassen gesucht. Doch der Einsatz musste ergebnislos abgebrochen werden. Da das Fahrzeug ein Kennzeichen aus Altötting hat, wurden die deutschen Kollegen um Hilfe gebeten. Doch der ermittelte Halter wurde zunächst nicht in seiner Wohnung angetroffen. Wie der Alt-Neuöttinger Anzeiger nun berichtet, konnte die Polizei den Mann inzwischen ausfindig machen und festnehmen. Noch werde er vernommen, um den Grund für seine Flucht herauszufinden.

Erstmeldung

Beim Eintreffen am Unfallort in Oberösterreich, rund 15 Kilometer südöstlich von Burghausen, fanden die Beamten und die Freiwillige Feuerwehr Hochburg einen stark beschädigten und auf dem Dach liegenden Wagen vor, der am Fahrbahnrand an einer Baumgruppe lag. Zum Fahrzeug führte eine rund 80 Meter lange Schleuderspur am Asphalt, wie die Landespolizeidirektion Oberösterreich in Linz nun mitteilte. Laut Informationen vor Ort zufolge hatte das Fahrzeug ein Altöttinger Kennzeichen.

Die Floriansjünger eilten sofort zum Fahrzeug, um entsprechende Rettungsmaßnahmen einzuleiten. Doch es konnten - zu Überraschung aller - keine Personen mehr im Fahrzeug festgestellt werden. Daher wurde eine großräumige Untersuchung der Unfallstelle vorbereitet und ein Einsatzstab mit der Feuerwehr, Rotem Kreuz und der Polizei vor Ort eingerichtet. 

Es lief ein Großeinsatz an: Es wurden auch der Polizeihubschrauber, Rettungshunde-Staffeln und örtliche Unterstützungskräfte zur Personensuche angefordert. Während der laufenden Suche mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Einsatzmitteln und Kräften konnte schließlich eine Unfallzeugin ausgemacht werden. Diese hatte den vermeintlichen Unfallfahrer und eine weitere Person, die sich bei dem spektakulären Crash offenbar kaum verletzt hatten, bereits gegen 14.30 Uhr beim verunfallten Fahrzeug gesehen und mit ihnen gesprochen. 

Unfall mit Altöttinger Fahrzeug in Gilgenberg

Die Zeugin gab an, dass die beiden Fahrzeuginsassen ihr in gebrochenem Deutsch mitgeteilt hätten, dass alles in Ordnung sei. Aufgrund dieser Erkenntnisse und der Aussichtslosigkeit aufgrund keinerlei weiterer Spuren, wurde die Personensuche und Einsatz um 17.30 Uhr abgebrochen. Die Verursacher sind damit weiterhin flüchtig. Die Polizei ermittelt weiter in alle Richtungen.

Landespolizeidirektion Oberösterreich/Pressefoto Scharinger/mw

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