Odyssee durch den Golf von Thailand

Hund an Öl-Bohrinsel aus dem Wasser gezogen - Er schwamm hunderte Kilometer durchs Meer

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Ein Öl-Bohrinsel in der Nordsee (Symbolbild)

Damit hatte niemand gerechnet. Auf einer Bohrinsel im Golf von Thailand wird ein Hund aufgesammelt, der bis zur Plattform geschwommen war. Das Besondere: Sie ist 217 Kilometer von der Küste entfernt.

Bangkok - Die Aufregung auf einer Bohrinsel im Golf von Thailand war am vergangenen Freitag groß, als die Arbeiter den Kopf eines kleinen Hundes im Wasser aufragen sahen, wie die britische Daily Mail berichtet. Sie riefen nach dem braunen Mischling und der schwamm tatsächlich in Richtung Plattform. Dort setzte er sich auf einen Metallpfosten und konnte dann mit einem Seil nach oben gezogen werden.

Gerettete Hündin schwamm über 200 Kilometer

Einer der Retter, Khon Vitisak, holte der etwa drei bis fünf Jahre alten Hündin sofort einen Eimer mit Wasser. Darauf stürzte sich der dehydrierte Hund umgehend. Schon kurz nach der Stärkung ging es ihm besser. Immerhin war der Vierbeiner 217 Kilometer weit geschwommen, denn soweit ist die Ölplattform vom Festland entfernt. 

Zwei Tage behielten die Arbeiter die Hündin auf der Plattform, um sie wieder zu Kräften kommen zu lassen. Anschließend brachte ein Öltanker sie zurück ans Festland. Dort übernahm die Tierschutzorganisation „Watchdog Thailand“ den Mischling und untersuchte ihn dem Bericht zufolge. Er scheint soweit gesund zu sein. 

Jetzt wird nach dem Besitzer gesucht. Aber falls dieser nicht ausfindig gemacht werden kann, hätte die kleine Hündin schon ein neues Zuhause gefunden: Ihr Retter Khon Vitisak würde sie gerne bei sich aufnehmen. 

Ein anderer Hund schwamm zwar nicht durchs Meer, nahm aber an einem Marathon quer durch die Sahara teil. Für alle Liebhaber von Hundebabys gibt es bald auf RTL ein neues Format. Hundeprofi Martin Rütter begleitet Familien, die Welpen bei sich aufnehmen.

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