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Seltener Fund

2.000 Jahre alter Dolch liefert entscheidenden Hinweis auf längst vergessene antike Schlacht

Dolch nach Restaurierung.
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In Graubünden fand ein Hobby-Archäologe einen seltenen Dolch.

Ein ehrenamtlicher Archäologe hat in Graubünden in der Schweiz eine antike Waffe aus Silber und Messing entdeckt. Der Fundort soll ein ehemaliges Schlachtfeld sein.

Graubünden - Funde aus vergangenen Zeiten faszinieren die Menschen seit jeher. Erst kürzlich entdeckten Archäologen das Skelett eines Römers, der beim Ausbruch des Vesuvs vor 2.000 Jahren verdampft ist (BW24* berichtete). Ebenfalls 2.000 Jahre alt: Ein Dolch, den ein Zahnmedizinstudent und ehrenamtlicher Archäologe 2019 mit einem Metalldetektor in Graubünden (Schweiz) entdeckte. Die Waffe lieferte Hinweise auf eine längst vergessene antike Schlacht zwischen den Legionen des Römischen Reiches und Stammeskriegern.

Der Hobby-Archäologe entdeckte den Dolch 2019 in der bergigen Region Graubünden, wie The Smithsonian berichtet. Experten gehen davon aus, dass es sich bei dem Gebiet um ein verlorenes Schlachtfeld handelt, auf dem kaiserlich-römische Soldaten um 15 vor Christus gegen rätische Krieger kämpften. Die Entdeckung löste eine Ausgrabung in dem Gebiet aus, bei der eine Fülle antiker militärischer Artefakte zum Vorschein kam.

Dolch-Fund in Graubünden: „Es war mir klar, dass noch mehr Artefakte zu erwarten waren“

Laut des Entdecker-Teams handelt es sich bei dem Dolch um einen derart seltenen Fund, dass nur vier Exemplare dieser Art in den ehemaligen römischen Gebieten gefunden wurden. Im Zuge der Untersuchungen des Fundortes durch ein Team des Archäologischen Dienstes Graubünden der Universität Basel wurden hunderte weitere antike Artefakte gefunden - darunter Speerspitzen, Bleischleudern, Teile von Schilden, Münzen und sogar Fußnägel von römischen Soldaten.

Inzwischen hat der Archäologische Dienst Graubünden (ADG) die Objekte ausgestellt, so The Smithsonian. Im Gespräch mit LiveScience.com sagte der Dolch-Finder, dass er das Gebiet nicht für gut erforscht hielt und begann, vergrabene Metallfragmente zu finden. „Es war mir klar, dass noch mehr Artefakte zu erwarten waren“, sagte er.

Archäologische Entdeckungen: Erstaunliche Funde

Immer wieder kommen unter archäologischen Entdeckungen auch skurrile Funde zum Vorschein. In Israel fanden Archäologen ein heiles, 1.000 Jahre altes Ei - und machten es versehentlich kaputt*. Archäologen aus Cambridge entdeckten eine komplette Stadt unter der Erde - ohne je eine Ausgrabung zu machen.* *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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