Tragisches Unglück in der Schweiz

Selbstgebautes Iglu stürzt ein - Bub (7) tot

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Dienstag im Schweizer Kanton Graubünden. Ein Siebenjähriger und sein Vater sind in einem selbstgebauten Iglu von Schneemassen verschüttet worden. Der Junge verstarb wenig später im Krankenhaus.

Graubünden - Am Dienstagvormittag, 16. Februar, befanden sich ein Siebenjähriger und sein Vater in deren selbstgebauten Iglu in Tarasp im Schweizer Kanton Graubünden. Tagelang baute das Duo an dem Iglu, dessen Durchmesser letztendlich rund vier Meter betrug. Gegen 11 Uhr stürzte das Iglu plötzlich ein, während sich Vater und Sohn darin befanden. Beide wurden von den Scheemassen verschüttet.

Der Vater konnte sich selbst aus den Schneemassen befreien und suchte zusammen mit anderen Helfern nach dem Siebenjährigen. Nach rund 15 Minuten fanden sie den Buben, wie die Bündner Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Helfer begannen sofort, den Jungen zu reanimieren.

Unter diesem selbstgebauten Iglu wurde ein Siebenjähriger begraben. Der Junge verstarb kurz darauf im Krankenhaus.

Ein Ambulanzteam des Spitals Scuol sowie eine Rega-Crew führten die Reanimation anschließend fort. Der Junge wurde mit dem Hubschrauber in Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen, wo er trotz aller Bemühungen verstarb. Die Staatsanwaltschaft Graubünden ermittelt, wie es zu diesem tragischen Unfall kommen konnte. Die Angehörigen wurden vom Care Team Grischun psychologisch betreut.

jg

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