Horror-Crash in Österreich

Lastwagen rast in Tunnel in Stauende: Zwei Männer (54/59) tot

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Der Gleinalmtunnel in der Steiermark war Schauplatz eines schrecklichen Unfalls.
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Graz - In einem Autobahntunnel in der Steiermark hat sich am Dienstagvormittag ein fürchterlicher Unfall ereignet. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben. Deren Identität steht nun fest.

UPDATE, 21.20 Uhr - Zwei Männer aus Steiermark tot

Nun gibt es weiterführende Informationen zu den Unfallbeteiligten: Bei den beiden Toten handelt es sich laut einem Bericht von krone.at um zwei Männer aus der Steiermark (54 und 59 Jahre). Der Autotransporter, der den Horror-Crash auslöste, wurde demzufolge von einem 59-jährigen Bulgaren gefahren. Der bereits stehende Lastwagen wurde hingegen von einem Mann aus Salzburg gelenkt.

UPDATE, 19.40 Uhr - Identität der Toten unklar

Nach dem Unfall gegen 11 Uhr musste der Tunnel insgesamt rund sechs Stunden gesperrt werden. Den ganzen Nachmittag über liefen die Aufräum- und Bergungsarbeiten auf Hochtouren. Erst gegen 17 Uhr konnte die Pyhrnautobahn wieder für den Verkehr freigegeben werden. 

Die Landespolizeidirektion Steiermark hat inzwischen einen Auffahrunfall bestätigt. Laut ÖAMTC waren daran die besagten beiden Lastwagen und der Pkw beteiligt. Die Identität der beiden Getöteten stand auch am frühen Abend noch nicht fest, wie der Österreichische Rundfunk (ORF) in einem Fernsehbeitrag meldete.

Die Erstmeldung:

Der Crash passierte gegen 11 Uhr rund drei Kilometer vom Nordportal des Gleinalmtunnels in Fahrtrichtung Norden. Der Tunnel, der 1978 eröffnet wurde, liegt in der Steiermark und verbindet auf der Pyhrnautobahn (A9) die Bezirke Graz-Umgebung und Leoben.

Dort hatte ein mit mindestens vier Fahrzeugen beladener Autotransporter ein Stauende übersehen und stieß gegen einen stehenden Wagen, der daraufhin unter einen ebenfalls bereits stehenden Lastwagen gedrückt wurde, wie verschiedene österreichische Medien nun berichten. Für die beiden Autoinsassen kam jede Hilfe zu spät. Der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch deren Tod feststellen. Über die Identität der Todesopfer gab es am Nachmittag noch keine Informationen.

Das Auto wurde völlig zerstört. Der Fahrer des Autotransporters und der Lkw-Fahrer blieben unverletzt. Sie wurden vom Kriseninterventionsdienst betreut. Der Gleinalmtunnel war nach dem schrecklichen Unfall stundenlang gesperrt.

Dieser Unfall war nicht der erste Zwischenfall mit dem Tunnel. Zuletzt war im Oktober 2018 ein Kranwagen mitten im Tunnel in Brand geraten. Daraufhin mussten umfangreiche Sanierungen durchgeführt werden, weswegen die Röhre zuletzt rund zwei Monate voll gesperrt war.

mw

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