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Österreicher besaß illegales Waffenarsenal

Mann rüstete sich gegen “intergalaktische Kampfsatelliten”

Graz - Ein Österreicher hortete illegal ein gewaltiges Waffenarsenal, seine Motive und sein Auftritt vor Gericht sind skurril.

Ein schräger Gerichtsprozess findet derzeit im östereichischen Graz statt, wie Salzburg24 berichtet. Ein 56-Jähriger steht dort wegen seiner illegalen Waffensammlung vor Gericht und liefert eine skurrile Show ab.

Gleich am Anfang wollte er nicht auf der Anklagebank, sondern nur in der ersten Reihe der Zuschauertribüne Platz nehmen. "'Das geht nicht, der nächste sitzt irgendwo oben oder auf der Lampe, bei uns sucht sich nicht jeder seinen Platz', griff der beisitzende Richter Martin Wolf ein.", schreibt Salzburg24. Letztlich wurde dem Mann dann doch sein Wille gelassen.

Die Anklage wirft ihm vor, “wahnhaft fixiert auf Katastrophen” zu sein und deshalb, trotz Verbots, ein stattliches Waffenarsenal angelegt zu haben: 12 Gewehre mit rund 3000 Schuss Munition, sowie Messer, Jagdschleudern und Schutzmasken. Als Motivation gab er an, sein Umfeld im Notfall bewaffnen zu können, er plane aber nicht die Gründung einer Bürgerwehr.

Warum das Ganze? Laut Salzburg24, weil "er Katastrophen aller Art kommen sah, unter anderem die Bedrohung durch “intergalaktische Kampfsatelliten.” Der zuständige Psychater erklärte ihn jedoch für grundsätzlich zurechnungsfähig.

hs

Rubriklistenbild: © dpa

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