Weihnachtswunder in Grenoble

Zwölfjähriger überlebt nach Lawine 40 Minuten unter Schneemassen

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In den französischen Alpen hat sich ein kleines Weihnachtswunder ereignet. Ein zwölfjähriger Junge war nach einem Lawinenabgang 40 Minuten unter dem Schnee eingeschlossen - und überlebte.

"Das ist ein Wunder, denn er hatte kein Lawinensuchgerät bei sich", erklärten die Rettungskräfte. "Die Überlebenschancen sind nach 15 Minuten unter dem Schnee minimal." Der Junge habe viel Glück gehabt.

Die Lawine hatte den Zwölfjährigen mitgerissen, kurz nachdem dieser mit seinen Eltern eine markierte Piste verlassen hatte. Ein Suchhund fand die Stelle, an der er unter dem Schnee begraben lag. Den Angaben zufolge kam der Junge mit einem gebrochenen Bein und einem großen Schrecken davon. Er wurde ins Krankenhaus von Grenoble eingeliefert.

Todesdrama an Weihnachten: Bayerin (33) von Lawine mitgerissen

Eine 33-jährige Snowboarderin aus Unterfranken löste bei Obergurgl im ungesicherten Gelände auf rund 2500 Metern Seehöhe ein 400 Meter breites Schneebrett aus. Sie ist zu diesem Zeitpunkt von der "Hohen Mut" in das Rotmoostal abgefahren. Während der Bruder zur Seite aus dem Gefahrenbereich herausfahren konnte, wurde die Schwester verschüttet. Die Einsatzkräfte konnten sie nach rund 35 Minuten in einem halben Meter Tiefe nur noch tot bergen.

mh mit Material von AFP und DPA

Rubriklistenbild: © pict ure alliance / Jean-Christop

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