Großbrand auf Bauernhof in Seekirchen/Flachgau

Flammeninferno vernichtet Wohnhaus und Stall

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Der 7-jährige belgische Schäferhund Eiko kommt immer dann zum Einsatz wenn unklar ist, warum es gebrannt hat und das Feuer verheerende Folgen nach sich zieht - so auch bei dem Großbrand in Seekirchen.
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Seekirchen/Flachgau - Ein schrecklicher Brand hat in der Nacht auf Freitag auf einem Bauernhof in Seekirchen gewütet. Die Flammen griffen schnell auf das gesamte Stallgebäude und das Wohnhaus über.

UPDATE, 16.50 Uhr: Bilder

Flammeninferno vernichtet Wohnhaus und Stall in Seekirchen

Erstmeldung, 7 Uhr:

Am 22. März 2018, kurz nach 22 Uhr, brach vermutlich im Heuboden eines landwirtschaftlichen Anwesens in Seekirchen ein Brand aus. Wie die Salzburger Polizei in ihrer Pressemitteilung am Freitagmorgen berichtet, entdeckte die Familie selbst den Brand und alarmierte die Feuerwehr. Die Familie konnte das direkt an das Wirtschaftsgebäude angeschlossene Haus rechtzeitig verlassen. 

Die Bauersfamilie versuchten gemeinsam mit Helfern aus dem Ort noch das Vieh ins Freie zu bringen, wie die Polizei derzeit vermutet, gelang es alle Tiere zu retten. Im Gespräch mit salzburg24.at erklärte Einsatzleiter Herbert Koltringer von der Seekirchner Feuerwehr jedoch:  “Ich weiß aktuell, dass ein Rind nicht mehr aufstehen und nicht gerettet werden konnte."

Die Flammen breiteten sich rasch über das gesamte Wirtschaftsgebäude und das angebaute Wohnhaus aus. Augenzeugen berichteten gegenüber salzburg24.at, dass das Gebäude innerhalb weniger Minuten lichterloh brannte. Es wurde Alarmstufe 3 ausgelöst, wobei die Feuerwehren der Nachbarsgemeinden mit 124 Mann und 20 Fahrzeugen im Einsatz waren. Sie konnte trotz raschem Eingreifen die vollständige Zerstörung des Wirtschaftsgebäudes und des Wohnhauses nicht mehr verhindern. 

Nach bisherigem Erhebungsstand der Polizeikamen bei dem Großbrand keine Personen zu Schaden. Zur Brandursache kann die Polizei derzeit noch keine gesicherten Angaben machen.

mh/Pressemitteilung Landespolizeidirektion Salzburg

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