Alpinunfall am Großglockner

35-jähriger Deutscher stürzt 80 Meter in die Tiefe

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Großglockner/Lienz - Ein 35-Jähriger aus Deutschland ist bei einer Schitour auf den Großglockner abgestürzt.

Drei Deutsche unternahmen am 11. Dezember eine Schitour auf den Großglockner. Gegen Mittag erreichten sie den Gipfel und stiegen nach einer Rast wieder zur Adlersruhe ab. 

Unterhalb der Adlersruhe fuhren sie mit den Schiern über das Ködnitzkees ab. Dabei kamen sie wegen mehrerer Felsabbrüche nicht mehr weiter. Um wieder auf die richtige Abfahrtsroute zu kommen, mussten sie eine Flanke queren. 

Dazu zog einer der drei, ein 35-Jähriger Deutsche, die Schier aus und ging zu Fuß weiter. Dabei rutschte er gegen 15 Uhr aus und stürzte ca. 70 bis 80 Meter über eine Flanke, teilweise felsdurchsetzt, ab. Seine Begleiter lösten den Alpinen Notruf aus.

Da eine Bergung mit dem Notarzthubschrauber aufgrund des starken Windes nicht möglich war, stieg die Bergrettung Kals am Großglockner mit zwei Notärzten zu dem Verletzten auf 2800 Meter Seehöhe auf. 

Der 35-Jährige wurde vor Ort von den Notärzten erstversorgt. Nach einer weiteren Versorgung durch das Notarztteam wurde der Mann mit der Rettung in das Bezirkskrankenhaus nach Lienz gebracht. Der Alpinist erlitt bei dem Unfall Kopfverletzungen und Verletzungen an der Wirbelsäule

Die Rettung dauerte ca. vier Stunden und war gegen 19.15 Uhr abgeschlossen. Im Einsatz waren 18 Mann der Bergrettung Kals, zwei Notärzte und ein Alpinpolizist.

Pressemeldung Bezirkspolizeikommando Lienz

Rubriklistenbild: © dpa

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