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Gehackte Pipeline

Nach Hacker-Angriff: Amis geht Sprit aus – könnte das auch bei uns passieren?

Schild an einer Tankstelle mit der Aufschrift: „Out of Fuel“
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Sprit ausverkauft: Schild an einer Exxon-Tankstelle in Lynchburg, Virginia.

Nach einem Hacker-Angriff wird an der US-Ostküste der Sprit knapp. Während dort der Notstand ausgerufen wurde, fragen sich deutsche Autofahrer: Kann so was auch bei uns passieren?

Houston (USA) – Nachdem Hacker in den USA die Betreiberfirma einer Pipeline für Benzin und Kerosin angegriffen hatten und die Pipeline daraufhin abgeschaltet wurde, befürchten Autofahrer an der Ostküste offenbar einen Engpass – und stürmen die Tankstellen. Erst im Osten, dann auch im Süden – die Nachfrage nach Benzin schnellte innerhalb weniger Stunden um 20 bis 40 Prozent nach oben. Teilweise war der begehrte Sprit auch bereits ausverkauft. Was war passiert? Hacker hatten den Pipeline-Betreiber „Colonial“ mittels Schad-Software angegriffen – mit Erfolg, denn die 8.850 Kilometer lange Leitung entlang der Ostküste wurde daraufhin abgeschaltet. Normalerweise transportiert die größte Pipeline der USA täglich drei Millionen Barrel Sprit (ca. 477 Millionen Liter) zwischen Houston und New York, und deckt damit ungefähr 45 Prozent des gesamten Benzinbedarfs der US-amerikanischen Ostküste. Das Transport-Ministerium erklärte für 17 US-Bundesstaaten und Washington, D.C. den regionalen Notstand.

Während deutsche Autofahrer verwundert auf den Vorfall jenseits des großen Teichs blicken, fragen sie sich: Wäre so etwas auch in Deutschland möglich? Die Antwort: Im Prinzip nein. Denn eine zentrale Sprit-Röhre, von der ganze Regionen abhängen, gibt es hierzulande nicht, wie 24auto.de berichtet Allerdings ist natürlich denkbar, dass Ereignisse wie Wetter-Katastrophen, Kriege oder diplomatische Verwerfungen Europa oder Deutschland vom Nachschub abschneiden. Für solche Fälle hat der zuständige Erdölbevorratungsverband (EBV) in Hamburg vorgesorgt: Er hält verschiedene Mineralölprodukte (Benzin, Diesel, Heizöl, Kerosin und Schweröl) für mindestens 90 Tage vor und hat 24 Millionen Tonnen davon an verschiedenen Standorten in ganz Deutschland verteilt. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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