Bei einem Wettkampf in Australien:

Alptraum: Mutter sah Hai-Attacke auf Sohn im TV

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Der Augenblick der Attacke: Der Surfer blieb unverletzt. Foto: World surf League

Jeffreys Bay - Ein Alptraum vor laufenden Kameras: Bei einem Surfwettbewerb in Südafrika ist ein Sportler von einem großen Hai angegriffen worden. Die Mutter sah alles im TV:

Der australische Surfer Mick Fanning (34) blieb bei der Attacke unverletzt, wie die World Surf League (WSL) mitteilte.

Fanning war den Angaben zufolge im Finale gegen Julian Wilson (26) angetreten, als der Hai ihn vor dem Strand der Jeffreys Bay in Südafrika von hinten anfiel. Fotos und ein Video zeigen, wie der Sportler den Raufisch abwehrt. Nachdem Helfer ihn aus dem Wasser holten, brach die WSL den Wettkampf ab. Fanning und Wilson hätten sich Punkte und Preisgeld geteilt.

Mitteilung der World Surf League

Die Mutter von Mick Fanning hat die Hai-Attacke auf ihren Sohn bei einem Surf-Wettbewerb live im Fernsehen mitangesehen. "Ich bin aufgesprungen und hätte am liebsten in den Fernseher gefasst, um ihn zu retten", berichtete Elizabeth Osborne dem australischen Sender ABC.

Sie habe mit ihrem Sohn gesprochen. Er sei okay, wollte aber nicht gleich wieder ins Wasser. Auf Fernsehbildern war die Rückenflosse des Hais direkt hinter ihm zu sehen. Der Surfer boxte auf das Tier ein, ehe Helfer ihn unverletzt aus dem Wasser holten.

Sie habe ihren Augen nicht getraut, als sie die Flosse sah, sagte Osborne. Das Tier rammte das Surfboard und ihr Sohn fiel ins Wasser. Einige Sekunden sei er hinter einer Welle verschwunden. "Ich dachte: Das war's, aber dann sah ich, dass alles in Ordnung war und ich habe dem Universum gedankt, dass ihm kein Bein fehlte." Ihr anderer Sohn Sean starb demnach vor 17 Jahren bei einem Autounfall.

dpa/mw

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