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Mindestens 153 Tote und 82 Schwerverletzte in Südkorea

Halloween-Katastrophe in Seoul: 22 Ausländer unter den Todesopfern

Halloween-Katastrophe in Seoul
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Eine Frau legt einen Blumenstrauß zum Gedenken an die Opfer der tödlichen Massenpanik ab.

Seoul - Schreckliche Katastrophe bei einer Massenpanik in Südkorea: In der Haupstadt Seoul sind bei Halloween-Feierlichkeiten weit über hundert Menschen ums Leben gekommen. Viele junge Menschen sind unter den Todesopfern.

Update, 15.09 Uhr - 22 Ausländer unter den Todesopfern

Nach der Massenpanik in Seoul mit mehr als 150 Toten befindet sich die deutsche Botschaft in der südkoreanischen Hauptstadt in engem Kontakt mit den lokalen Behörden. Nach Angaben der südkoreanischen Stellen gebe es unter den Todesopfern keine deutschen Staatsangehörigen, hieß es aus der Botschaft am Sonntag. Die Identifizierung der Verletzten war demnach noch nicht vollständig abgeschlossen. Auch ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin erklärte, für eine abschließende Einschätzung sei es noch zu früh.

Bei dem Unglück Samstagnacht während Halloween-Feiern in dem beliebten Ausgehviertel Itaewon kamen nach Angaben der Feuerwehr mindestens 153 Menschen ums Leben. Weitere 103 Personen wurden demnach verletzt, mehr als ein Dutzend von ihnen schwer. Unter den Todesopfern befänden sich 22 Ausländer aus verschiedenen Ländern. Südkoreas Innenministerium sprach von 20 ausländischen Verletzten.

Halloween-Tragödie in Südkorea

Update, 9.15 Uhr - Zahl der Todesopfer steigt weiter

Die Zahl der Todesopfer nach der Halloween-Feier in Seoul steigt weiter. Laut Angaben der Feuerwehr in Seoul seien mindestens 151 Menschen infolge der Massenpanik gestorben. 82 weitere Personen seien zum Teil schwer verletzt worden. Unter den Toten befinden sich nach Angaben der Behörden 19 Ausländer.

Update, 7.40 Uhr - Weitere Details zu schrecklicher Tragödie

In der Nacht auf Sonntag (deutscher Zeit) sind neue Details zu der Tragödie bekannt geworden: Augenzeugenberichten zufolge waren die Gassen rund um das Unglücksareal derart voll, dass sich die Rettungskräfte nur schwer ihren Weg durch die Menschenmassen bahnen und zu den Opfern vordringen konnten.

Online-Videos, die in sozialen Medien kursierten, zeigten Dutzende Personen, die am Straßenrand liegend mit blauen Plastikplanen bedeckt waren. Insgesamt hätten die Einsatzkräfte versucht, mehr als 50 Menschen wiederzubeleben, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap. Demnach waren mehr als 140 Rettungsfahrzeuge im Einsatz. Das Gebiet wurde weitläufig abgesperrt. Die Leichname wurden in den Morgenstunden in eine Sporthalle transportiert, wo sie von Angehörigen identifiziert werden sollten.

Präsident Yoon leitete in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) eine außerordentliche Notfallsitzung. Zuvor ordnete er an, weiteres Rettungspersonal in das Gebiet zu schicken und Krankenhausbetten vorzubereiten. Seouls Bürgermeister Oh Se Hoon sagte den Berichten zufolge während eines Besuchs in Europa sämtliche Termine ab und reiste zurück nach Seoul.

„Das ist wirklich schrecklich“, sagte Präsident Yoon in einer Rede am Sonntag aus seinem Büro, das unweit des Ausgehviertels liegt. Die Tragödie im Zentrum von Seoul hätte nicht passieren dürfen, ließ er verlauten. Als Präsident, der für das Leben und die Sicherheit der Bürger verantwortlich sei, fühle er tiefe Trauer.

Auch im Ausland löste die Tragödie Entsetzen aus. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußerte den Hinterbliebenen und Opfern sein Mitgefühl. „Die tragischen Ereignisse in Seoul erschüttern uns zutiefst. Unsere Gedanken sind bei den vielen Opfern und ihren Angehörigen. Das ist ein trauriger Tag für Südkorea. Deutschland steht an ihrer Seite“, schrieb er auf Twitter.

Er und seine Frau Jill trauerten mit den Menschen in Südkorea, hieß es in einer Erklärung von US-Präsident Joe Biden: „Die Allianz zwischen unseren Ländern war niemals pulsierender und lebendiger - und die Beziehungen zwischen unseren Bürger so stark wie nie.“

Samstag, 29. Oktober:

Update, 22.12 Uhr - 146 Tote und 150 Verletzte bei Halloween-Feiern in Seoul

Bei Halloween-Feiern in Seoul sind in der Nacht zum Sonntag mindestens 146 Menschen umgekommen und 150 weitere verletzt worden. Das meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Behördenangaben. Die Zahl der Todesopfer könnte den Angaben zufolge noch weiter steigen. Betroffen waren demnach überwiegend junge Menschen. Die Leichname wurden in den Morgenstunden in eine Sporthalle transportiert, wo sie von Angehörigen identifiziert werden sollten. 

Die Tragödie trug sich in dichtem Gedränge im Ausgehviertel Itaewon zu, nachdem laut Berichten Menschenmassen in eine enge Seitenstraße geströmt waren. Die genauen Umstände der Tragödie waren zunächst unklar. Laut Yonhap kam es Gerüchten zufolge zu einer Massenpanik.

Augenzeugenberichten zufolge waren die Gassen rund um das Unglücksareal derart voll, dass sich die Hilfskräfte nur schwer ihren Weg durch die Menschenmassen bahnen konnten. Online-Videos, die in sozialen Medien kursierten, zeigten Dutzende Personen, die am Straßenrand liegend mit blauen Plastikplanen bedeckt waren. Insgesamt versuchten die Einsatzkräfte laut Yonhap mehr als 50 Menschen wiederzubeleben. Demnach waren insgesamt 142 Rettungsfahrzeuge im Einsatz. 

Das alljährliche Halloween-Fest ist eine der größten öffentlichen Feiern in Seoul. Dieses Jahr fand die Veranstaltung statt, nachdem die Corona-Maßnahmen weitgehend gelockert wurden. Laut Medienberichten zogen mehr als 100.000 Menschen ins Itaewon-Viertel, die meisten von ihnen in Halloween-Kostümen verkleidet. „In Itaewon ist es jedes Jahr extrem voll, aber dieses Jahr war es einfach nur verrückt“, schrieb eine Frau auf ihrem Instagram-Account. 

Präsident Yoon Suk-yeol leitete in der Nacht zu Sonntag eine Notfallsitzung. Zuvor ordnete er an, weiteres Notfallpersonal in das Areal zu entsenden und Krankenhausbetten vorzubereiten. Seouls Bürgermeister Oh Se-hoon, der derzeit auf Besuch in Europa ist, soll laut Yonhap sämtliche geplante Termine abgesagt und seine sofortige Rückkehr angekündigt haben. Die genauen Ursachen der Tragödie waren zunächst noch unklar.

Update, 21.27 Uhr - Opferzahlen in Seoul steigen weiter

Die Opferzahlen in der südkoreanischen Stadt Seoul steigen weiter. Inzwischen berichtet die dpa von 146 Todesopfern und mindestens 150 Verletzten. Die Tragödie trug sich im Ausgehviertel Itaewon zu, nachdem laut Berichten Menschenmassen in eine enge Seitenstraße geströmt waren.

Die genauen Ursache der Tragödie ist immer noch unklar.

Update, 20.20 Uhr - 120 Tote und 100 Verletzte bei Halloween-Feiern in Seoul

Bei Halloween-Feiern in Seoul sind in der Nacht zum Sonntag mindestens 120 Menschen umgekommen und 100 weitere verletzt worden. Das meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Behördenangaben.

Die Tragödie trug sich im Ausgehviertel Itaewon zu, nachdem laut Berichten Menschenmassen in eine enge Seitenstraße geströmt waren. Online-Videos, die in sozialen Medien kursieren, zeigten Dutzende Menschen, die am Straßenrand mit blauen Plastikplanen bedeckt waren. Insgesamt versuchten die Einsatzkräfte laut Yonhap mehr als 50 Menschen wiederzubeleben. Die Zahl der Toten könnte im Verlauf der Nacht möglicherweise weiter steigen, hieß es. 

Augenzeugenberichten zufolge waren die Gassen rund um den Unglücksort derart voll, dass sich die Hilfskräfte nur schwer ihren Weg durch die Menschenmassen bahnen konnten. Laut Yonhap waren insgesamt 142 Rettungsfahrzeuge im Einsatz

Mindestens 50 Menschen mussten reanimiert werden

Update, 19.46 Uhr - 59 Tote und 150 Verletzte bei Halloween-Feiern in Seoul

Bei Halloween-Feiern in Seoul sind mindestens 59 Menschen ums Leben gekommen, 150 Menschen wurden verletzt. Das meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap in der Nacht zum Sonntag unter Berufung auf Behördenangaben.

Dutzende Menschen mussten auf den Straßen von Südkoreas Hauptstadt reanimiert werden. Auslöser des Unglücks ist nach ersten Informationen eine Massenpanik, bei der die Menschen in einer engen Straße von der Menge erdrückt worden sein sollen.

Erstmeldung, 19.07 - Mysteriöse Tragödie in Südkorea

Dutzende Personen haben beim Ansturm auf Halloween-Feierlichkeiten in Seoul einen Herzstillstand erlitten. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap in der Nacht zu Sonntag (Ortszeit) berichtete, mussten Notfallkräfte bei mindestens 50 Menschen Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen. Die Tragödie ereignete sich in Itaewon, einem Ausgehviertel in der südkoreanischen Hauptstadt.

Mindestens 50 Menschen erleiden Herzstillstand in Seoul

Rettungskräfte und Feuerwehrleute sind an der Unfallstelle im Einsatz.

Präsident Yoon Suk-yeol ordnete an, weiteres Notfallpersonal in die Region zu entsenden und Krankenhausbetten vorzubereiten. Seouls Bürgermeister Oh Se-hoon, der derzeit auf Besuch in Europa ist, soll laut Yonhap seine sofortige Rückkehr angekündigt haben. Die genauen Gründe für die Tragödie sind noch unklar.

bcs/dpa

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