Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kriminalität

Hamburger Zoll findet Kokain im Wert von 350 Millionen Euro

Pressesprecher des Zollfahndungsamtes Hamburg präsentiert Kokain
+
Der stellvertretende Pressesprecher des Zollfahndungsamtes Hamburg Andreas Franke mit einem Teil des sichergestellten Kokains.

Erneut ein großer Fund von Kokain: Hinter Bananenkisten finden Kontrolleure 2,6 Tonnen Kokain. Der Container war wegen seiner langen Standdauer ins Visier geraten.

Hamburg - Der Zoll hat im Hamburger Hafen 2,6 Tonnen Kokain sichergestellt. Das Rauschgift hat einen Schwarzmarktwert von mehr als 350 Millionen Euro, wie der Zoll am Donnerstag mitteilte.

Es war in einem Container aus Ecuador versteckt, der laut Frachtpapieren mit Bananen beladen sein sollte. Der Container war bereits am 24. Dezember im Hamburger Hafen gelöscht worden und stand seitdem auf einem Containerterminal.

Kampf gegen organisierte Kriminalität

„Mit dieser herausragenden Kokainsicherstellung unterstreicht der Zoll einmal mehr seine bedeutende Rolle bei der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität“, sagte der Leiter des Hamburger Zollfahndungsamtes, René Matschke. Der Leiter des Hauptzollamtes Hamburg, Christian Schaade, betonte: „Dieser Erfolg beruht auf einer ausgefeilten Risikoanalyse des Zolls.“

Aufgrund der langen Standzeit war der Container ins Visier des Zolls geraten. Ende Januar wurde eine Röntgenkontrolle in der Containerprüfanlage in Waltershof angeordnet. Dabei wurden verdächtige Strukturen hinter zwei Paletten mit Bananen sichtbar. Kontrolleure fanden schließlich 2630 Kilogramm Kokain. Die Containersendung Bananen war für eine Firma im europäischen Ausland bestimmt. Die weiteren Ermittlungen der Zollfahndung im Auftrag der Staatsanwaltschaft dauern an. Der Fund war einer der größten der vergangenen Jahre.

Weitere Kokainfunde

Erst in der vergangenen Woche hatten Hamburger Zollfahnder in einem Schiffscontainer mit Brokkoli rund 140 Kilogramm Kokain entdeckt. Das Rauschgift wurde bei einer Routinekontrolle in einer Ladung aus Südamerika gefunden. Kriminelle hätten diese Menge auf etwa das Doppelte strecken und damit rund 17 Millionen Euro einnehmen können.

Im vergangenen Jahr hatten die Beamten des Zollfahndungsamts Hamburg mehr als 18 Tonnen Kokain sichergestellt. Allein 16 Tonnen fanden die Fahnder im Februar 2021 in Containern aus Paraguay. Es habe sich um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge gehandelt, hieß es.

Leiter des Zollfahndungsamts Rene Matschke vor einem Bildschirm mit der Röntgenaufnahme eines Seecontainers.

Am Freitag will der Zoll in Bremen von einem weiteren großen Kokainfund berichten, den die Beamten im Januar in Bremerhaven machten. dpa

Kommentare