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Siebenjähriger ist autistisch

Hausmeister ist der beste Freund eines autistischen Jungen: Mutter sammelt 29.000 Euro Spenden

Ein Mann schaut in die Kamera, neben ihm ist ein kleiner Junge zu sehen.
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Im Schulhausmeister hat Amos einen Freund gefunden.

Ein autistischer Junge findet im Hausmeister seiner Grundschule einen Freund. Zum Dank sammelt die Mutter des Siebenjährigen Spenden für den Mann.

North Carolina - Amos war schon immer ein besonderer Junge. Im Alter von drei Jahren kam er in die Vorschule, trug noch Windeln und konnte nicht sprechen. Zudem fiel es ihm schwer, Kontakt zu Gleichaltrigen zu knüpfen. Es wirkte ein bisschen so, als ob er in seiner eigenen Welt leben würde. Das änderte sich auch dann nicht, als Amos älter wurde. Bis er schließlich auf Mr. Brown traf.

Der Hausmeister einer Grundschule im US-amerikanischen North Carolina schaffte es durch seine offene und warmherzige Art zu dem autistischen Jungen eine Freundschaft aufzubauen. Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (*FR berichtete) haben oftmals Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Umgang. Gelegentlich entwickeln autistische Menschen auch einen (selektiven) Mutismus, sprechen also kaum oder sehr wenig.

Mutter von autistischem Jungen sammelt Spenden: „Es bedeutet mir die Welt“

Hausmeister Raymond Brown fing irgendwann damit an, den siebenjährigen Amos in der Schule zu grüßen. Später kam der Kosename „Famous Amos“ hinzu. Und es dauerte nicht lange, bis Amos mit seinem Schul-Hausmeister sprach. „Er sagte normalerweise noch nicht einmal ‚Papa‘, darum war das wirklich besonders“, schrieb seine Mutter Adrian Wood auf ihrer Facebookseite.

Dank des beliebten Hausmeisters wollten auch die anderen Kinder mit Amos Freundschaft schließen. „Die Kinder sahen, dass er gemocht wurde und stritten sich darum, wer Amos auf dem Weg ins Klassenzimmer an der Hand halten durfte.“, so Wood. In einem weiteren Facebookbeitrag beschreibt sie, wie liebevoll und geduldig Raymond Brown mit den Grundschülern umgeht. Vor dem Lockdown* habe sie den Hausmeister regelmäßig angetroffen. Zu Besuchern und Lehrern sei er stets höflich und zuvorkommend gewesen.

Zum Dank rief Wood eine Spendenaktion für Hausmeister Brown ins Leben. „Für einen Mann, der beispielhaft zeigt, was es bedeutet, Wertvolles hinter den Kulissen zu leisten“, schreibt Amos‘ Mutter. „Der Mann, der für die allermeisten ein guter Freund ist“. Sie sei stolz auf ihre Gemeinde, die es geschafft habe, 35.000 Dollar (umgerechnet etwa 29.000 Euro) für den Schul-Hausmeister zu sammeln. „Es bedeutet mir die Welt“, so Wood. *FR ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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