Großbritannien und Kanada setzen auf Nacktscanner

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London - Großbritannien setzt innerhalb der nächsten drei Wochen Körperscanner am größten Flughafen, London Heathrow, ein. Auch Kanada erhöht die Sicherheit durch Einsatz der umstrittenen Geräte.

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Flughäfen sind gegen Körperscanner

Großbritannien setzt innerhalb der nächsten drei Wochen Körperscanner am größten Flughafen, London Heathrow, ein. Das kündigte der britische Innenminister Alan Johnson am Dienstag in London an. Bis Ende des Jahres sollen alle Flughäfen mit entsprechenden Vorrichtungen ausgestattet werden, die Sprengstoff erkennensollen. Auch würden Reisende künftig häufiger durchsucht. Großbritannien zieht zudem das umstrittene “Profiling“ von Passagieren in Erwägung. Dabei wird das Verhalten der Reisenden untersucht. Auch werden Passagiere je nach Herkunft, religiösem Hintergrund, Geschlecht oder Alter genauer unter die Lupe genommen.

Premierminister Gordon Brown hatte nach dem vereitelten Flugzeug- Attentat von Detroit die Sicherheitsbestimmungen an Flughäfen unter die Lupe nehmen lassen und schon am Freitag den Einsatz der modernen Scanner in Aussicht gestellt.

Nach dem gescheiterten Anschlag auf ein US-Flugzeug kurz vor Detroit will auch Kanada an seinen Flughäfen Nacktscanner einführen. Ingesamt sollen 44 Geräte besorgt werden, wie Verkehrsminister John Baird am Dienstag bekanntgab. Zwölf würden noch im Januar in Betrieb genommen, die restlichen im kommenden Frühjahr. “Angesichts des terroristischen Zwischenfalls am 25. Dezember wird die Regierung die notwendigen Maßnahmen zum Schutz von Fluggästen beschleunigen“, betonte Baird. Demnach soll auch ein System zur gezielten Beobachtung von potenziell verdächtigen Passagieren eingerichtet werden.

dpa

Rubriklistenbild: © fkn

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