Heldenempfang für vermisste Bombensuchhündin

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Die Hündin „Sabi“ wurde nach 14 Monaten wieder gefunden.

Sydney - Nach einem heftigen Gefecht zwischen australischen Truppen und Aufständischen wurde die Bombensuchhündin “Sabi“ vor mehr als einem Jahr in Afghanistan als vermisst gemeldet.

Jetzt ist die schwarze Labradorhündin wieder bei ihrer Einheit und wird wie eine Heldin gefeiert. Ein US-Soldat hatte “Sabi“ auf einem abgelegenen Stützpunkt in der Provinz Urusgan gefunden, wie das australische Militär am Donnerstag mitteilte.

Der australische Ministerpräsident Kevin Rudd  und US-Army-General Stanley McChrystal freuen sich über die Rückkehr von Sabi.

“Sabi“ war im September 2008 mit einer australisch-afghanischen Patrouille in Urusgan unterwegs, als die Einheit angegriffen wurde. In dem Feuergefecht wurden neun Soldaten verwundet, die Hündin wurde danach nicht mehr gesehen. Auch eine größere Suchaktion blieb erfolglos. Wo genau die Hündin nun von dem Soldaten gefunden wurde, wurde nicht gesagt. Die Hündin war gerade noch rechtzeitig vor einem Besuch von Ministerpräsident Kevin Rudd bei ihrer Einheit. Dieser ließ sich dann am Mittwoch gemeinsam mit US-Kommandeur General Stanley McChrystal mit “Sabi“ ablichten.

“'Sabi' ist wieder heil zurück“, sagte Rudd. Wo “Sabi“ war und was sie inzwischen in den 14 Monaten erlebte, wird wohl nie herausgefunden werden. Aber sie war in guter Verfassung, was darauf hindeutet, dass sich jemand um sie gekümmert hat, sagte Militärsprecher Brian Dawson in Canberra.

ap

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